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Leistungssporthalle offiziell eröffnet

„Ein guter Tag für die Sportstadt“

Lüdinghausen

Als einen „Meilenstein für die Entwicklung des Schul-, Vereins- und Leistungssports“ bezeichnete Bürgermeister Ansgar Mertens die neue Sporthalle bei ihrer Eröffnung am Mittwoch. Dabei dankte er ausdrücklich seinem Amtsvorgänger Richard Borgmann für seine Hartnäckigkeit bei der Umsetzung dieses Millionen-Projekts.

Von Peter Werth

Unter den Augen der geladenen Eröffnungsgäste der neuen Sporthalle zeigten junge Unionisten ihr Können bei Volleyball und Badminton. Foto: Ann-Christin Frank

Wenn ein Sprichwort seine Berechtigung hat, dann im Fall der Leistungssporthalle: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Immerhin elf Jahre haben sich Union-Sportler und Schüler in der Stadt gedulden müssen, bis aus einer Idee auch tatsächlich sichtbare Realität wurde. Die Schul-, Vereins- und Leistungssporthalle wurde am Mittwochnachmittag offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das sei ein „guter Tag für die Sportstadt Lüdinghausen“, sagte Bürgermeister Ansgar Mertens in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste – darunter Vertreter des SC Union 08, von Volleyball- und Badmintonverband, Schulleitungen der Ostwallschule und des Canisianums, Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter. Er bezeichnete die Halle als einen „Meilenstein für die Entwicklung des Schul-, Vereins- und Leistungssport“. Ausdrücklich dankte er seinem Amtsvorgänger Richard Borgmann, dessen Hartnäckigkeit die Umsetzung des Projekts erst möglich gemacht habe.

Knapp vier Millionen Euro vom Land NRW für die Sporthalle

Architekt Arno Meyer verwies in seiner Rückschau auf den langen Weg bis zur erfolgreichen Umsetzung – beginnend mit dem Wettbewerb aus dem Jahr 2010, aus dem sein Büro unter 14 Teilnehmern als Sieger hervorgegangen war. Auch er hatte den Ex-Bürgermeister besonders im Blick, denn „ohne Sie stünden wir heute nicht hier. Sie haben immer an das Projekt geglaubt“, sagte er in Richtung Borgmann.

Leicht dürfte das nicht immer gewesen sein. Hat die Halle doch nicht nur deutlich mehr Kosten verursacht, als einst angenommen. Nach einer zunächst einstellig anvisierten Millionensumme stehen jetzt alles in allem 13,48 Millionen Euro auf der Rechnung. Fast vier Millionen Euro schießt das Land NRW zu, um die beiden Leistungsstützpunkte Volleyball und Badminton zu fördern. Verschiedene Unwägbarkeiten machten dem ungehinderten Baufortschritt einen Strich durch die Rechnung. Mal war es der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe im Baugrund, dann mussten Ankerstützen für das Fundament nachgerüstet werden, und schließlich kamen Feuchteschäden hinzu. All das, so Mertens, münde nun aber „in einen Tag zur Freude“.

„Das ist ein besonderer Tag für Stadt und Verein. Diese Halle sucht ihresgleichen“, fasste Michael Schnaase, Vorsitzender des SC Union 08, seine Eindrücke zusammen. Zugleich verwies er auf die besondere Bedeutung der neuen Halle für die Leistungssportler in Sachen Badminton und Volleyball.

Länderspiele nicht ausgeschlossen

Achim Franke von der Volleyballabteilung der Unionisten betonte ausdrücklich die künftige „große Anziehungskraft der Halle“. Begeistert von dem Sportstützpunkt zeigten sich auch Bernd Wessels, der Vizepräsident Wettkampfsport des Badminton-Landesverbands NRW, sowie der Präsident des Westdeutschen Volleyband-Verbands, Hubert Martens: Künftige Länderspiele nicht ausgeschlossen.

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