1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Lüdinghausen
  6. >
  7. Ein Motor des Bürgerbusses

  8. >

Fahrer Josef Große Entrup verabschiedet

Ein Motor des Bürgerbusses

Lüdinghausen

Der Bürgerbusverein Lüdinghausen verabschiedete einen seiner Fahrer der ersten Stunde. Josef Große Entrup setzte sich vor über zehn Jahren zunächst für die Einrichtung des Bürgerbusses ein, um sich dann selbst hinter das Lenkrad zu setzen.

Rund 41 000 Kilometer legte Josef Große Entrup (r.) mit dem Bürgerbus zurück. Für seinen langjährigen Einsatz dankte ihm Fahrdienstleiter Helmut Hugot mit einem Präsent. Foto: Bürgerbusverein

Seine letzte Schicht als ehrenamtlicher Fahrer absolvierte Josef Große Entrup jetzt. Der Seppenrader war einer der „Fahrer der ersten Stunde“, die am 5. Mai 2012 den Bürgerbus der Steverstadt an den Start gebracht hatten. Schon ab 2011 hatte er den Bürgerbusverein Lüdinghausen mit ins Leben gerufen und engagierte sich bis 2021 auch als Vorstandsmitglied. Nun beendete Große Entrup, der im kommenden Februar sein 80. Lebensjahr vollenden wird, aus Altersgründen seine Tätigkeit als Fahrer.

41.000 Kilometer zurückgelegt

Bevor Große Entrup zu seiner letzten Fahrt den Bürgerbus um 13.50 Uhr in Richtung Seppenrade starten konnte, überraschte ihn Fahrdienstleiter Helmut Hugot mit einem Präsent, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Er dankte ihm im Namen aller Aktiven des Bürgerbusvereins für seinen langjährigen Einsatz.

Helmut Hugot belegte das Engagement des scheidenden Fahrers mit eindrucksvollen Zahlen: „Du hast in den zurückliegenden zehn Jahren und sieben Monaten 380 Mal den Bürgerbus durch das Stadtgebiet gesteuert. Dabei hast Du rund 41.000 Kilometer zurückgelegt.“ Das komme einer Erdumrundung gleich, verdeutlichte der Fahrdienstleiter diese Zahl. Und sein Name habe die Listen der jährlichen Einsätze immer angeführt.

Stärkung der Mobilität

Doch abgesehen von dieser Statistik habe Josef Große Entrup die Bürgerbus-Idee gelebt: „Bürger fahren für Bürger“, damit Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser am öffentlichen Leben teilnehmen könnten.

Darüber hinaus saß der Seppenrader bis 2021 an den meisten Samstagen als Vorstandsverantwortlicher für Bustechnik und -pflege zusätzlich am Steuer des Fahrzeugs. Sein Nachfolger Markus Gründken ist ebenfalls ein Bergdörfler. „So bleibt die Seppenrader Präsenz auch in diesem Bereich gewahrt“, zeigte sich Josef Große Entrup zufrieden.

Startseite