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Einweihung der Sternenkapelle in Lüdinghausen

Ein neues Stück Heimat für alle

Lüdinghausen

Nach sechs Jahren Vorbereitung und Arbeit wurde jetzt die neue Sternenkapelle am Caritas-Wohnheim Lüdinghausen eingeweiht. „Die Kapelle ist ein Ort der Ruhe, des Gedenkens und auch der Begegnung“, wies Ina Große Entrup, Leiterin des Wohnheims, darauf hin, dass der Neubau nicht nur den Bewohnern des Caritas-Wohnheims offensteht.

Arno-Wolf Fischer

Bei strahlendem Sonnenschein weihte Pfarrer Benedikt Elshoff gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern des Caritas-Wohnheims sowie zahlreichen Gästen die neue Sternenkapelle ein. Foto: Fischer

Ein ganz besonderes Sommerfest stand am Freitagabend im Caritas-Wohnheim an der Werdener Straße auf dem Programm: Nach sechs Jahren Vorbereitung und Arbeit wurde die Sternenkapelle eingeweiht. Zahlreiche Besucher und Unterstützer hatten sich eingefunden, um mit den Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnheims die Fertigstellung des Projekts zu feiern, nachdem beim Sommerfest im vergangenen Jahr der erste Spatenstich erfolgt war.

„Die Kapelle ist ein Ort der Ruhe, des Gedenkens und auch der Begegnung“, betonte Einrichtungsleiterin Ina Große Entrup. Zusammen mit der Arbeitsgruppe Seelsorge des Wohnheims und unter der musikalischen Leitung von Sylvia Lezius hatte Pfarrer Benedikt Elshoff, der den Bau der Kapelle von Anfang an unterstützt hatte, einen Wortgottesdienst mit dem Thema „Heimat“ vorbereitet. „Hier ist ein neues Stück Heimat entstanden“, freute sich Elshoff.

Die Idee für den Bau der Kapelle war nach dem Tod eines Bewohners entstanden. So findet sich dort auch ein Trauerbuch, in dem die Namen der Verstorbenen festgehalten werden.

Johannes Böcker, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld, dankte den vielen Unterstützern und Spendern, wobei ein besonderer Dank an die Bewohner für die Idee und das geduldige Begleiten des Projektes ging. „Ich bin wirklich begeistert. Die Kapelle ist architektonisch wunderbar gelungen und der Standort macht sie zu einem Drehkreuz, das jeder sehen und besuchen kann“, lobte Böcker. Verantwortlich für die architektonische Ausführung war Anne Linnemannstöns. „Die Kapelle ist ein Raum, in dem wir uns wohlfühlen können, aber durch den wir auch hindurchschauen können“, erläuterte die Architektin.

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