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Ein Schwarzer unter Weißen

Literarischer Filmclub zeigt „The Butler“

Lüdinghausen

Der Streifen „The Butler“ ließ das Lüdinghauser Kino „CineMotion“-Team jetzt im Rahmen des literarischen Filmclubs über die Leinwand flimmern. Dabei geht es um auf wahren Begebenheiten beruhende Schicksal des dunkelhäutigen Butlers Cecil Gaines im Weißen Haus in Washington.

Voller Kinosaal: Knapp 140 Männer und Frauen sahen im Rahmen des literarischen Filmclubs „The Butler“. Der Streifen erzählt die Geschichte von Cecil Gaines, einem dunkelhäutigen Angestellten, der im Weißen Haus sieben US-Präsidenten erlebt. Foto: Literaturkreise

Dass Freiheit nicht nur ein Wort ist, zeigte jetzt laut Pressebericht eindrucksvoll der Streifen „The Butler“, den das „CineMotion“-Team im Rahmen des literarischen Filmclubs über die Leinwand flimmern ließ. Rassismus, Rassentrennung und der steinige Weg der Gleichberechtigung: Das auf wahren Begebenheiten beruhende Schicksal des dunkelhäutigen Butlers Cecil Gaines bewegte knapp 140 Kinobesucher. Gaines, der als Angestellter im Weißen Haus sieben US-Präsidenten erlebte, sagt kurz vor der Begegnung mit Barack Obama: „Ich kenne den Weg.“ Und zeige damit das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ auf, heißt es in dem Text.

„Es ist besser, ein Licht in der Dunkelheit anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen“, betonte dann auch Heike König-Bölke, Referentin der Literaturkreise „Lese.ZEICHEN“, die während ihrer Einführung die historische Brücke von der Unabhängigkeitserklärung in Amerika bis zu den „Civil Right Acts“, dem wohl wichtigsten Bürgerrechtsgesetz der USA, und dem Wahlsieg Barack Obamas schlug.

Schwarz und Weiß – das war nicht nur Thema des Films. Die Fachleute der Firma Auferoth setzten es dekorativ um, das Team der Bäckerei Terjung kreierte eigens Schwarz-Weiß-Donuts, die sich die Besucher zusammen mit den Cocktail-Kreationen vom Forstmannshof schmecken ließen.

„Licht aus – Buch ab“ heißt es dann wieder am 25. Oktober (Dienstag), wenn der oscarprämierte Klassiker „Jenseits von Afrika“ mit den berühmten Worten „Ich hatte eine Farm am Fuße der Ngong-Berge…“ der dänischen Autorin Karen Blixen beginnt. Steffen Wietek, Theaterleiter des „CineMotion“, freut sich schon auf die Vorstellung: „Ein Film wie gemacht für die große Leinwand und seit über 30 Jahren kaum mehr im Kino zu sehen“, wird er in dem Bericht zitiert.

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