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Wehrführer Günter Weide mit Dank und Anerkennung verabschiedet

Eine Feuerwehr-Ära geht zu Ende

Lüdinghausen

Mit großem Dank und hoher Anerkennung wurde Günter Weide als Leiter der Feuerwehr Lüdinghausen verabschiedet. Nach 18 Jahren gehe eine Ära zu Ende, hieß es. Torsten Voß äußerte, stolz zu sein, die Nachfolge anzutreten.

Von Michael Beer

Der neue Wehrführer Torsten Voß (r.) und dessen Stellvertreter Klaus Hesselmann (l.) verabschieden Günter Weide Foto: mib

„Sie haben sich bei vielen Menschen bedankt, die Ihren Weg als Wehrführer in den 18 Jahren begleitet haben. Daher ist es uns wichtig, Ihnen für Ihre Arbeit bei der Feuerwehr zu danken“, war der Tenor aller Redner beim Abschied von Günter Weide, der mit Erreichen der Altersgrenze nun in den „Feuerwehr-Ruhestand“ geht. Bürgermeister Ansgar Mertens hieß beim Festakt in der Feuerwache viele Gäste und Feuerwehrkameraden am Freitagabend willkommen.

„Ich danke Günter Weide im Namen von Rat und Verwaltung für seine Menschlichkeit, Hingabe und Leidenschaft für die Feuerwehr, die täglich 24 Stunden den Bürgern der Stadt zur Verfügung steht. Freud und Leid, Leben und Tod, all das haben Sie im Ehrenamt erlebt.Es ist Ihr Verdienst, dass die Feuerwehr der Stadt gut aufgestellt ist für die nächsten Jahre“, betonte Mertens.

Dank an Familie und Kameraden

Diesen Dank gab Weide in seiner bewegten Rede gleich an seine Kameraden und Familie, vor allem an Ehefrau Brunhilde, die ihm immer den Rücken frei gehalten habe, weiter. Er dankte Altbürgermeister Richard Borgmann und den Mitarbeitern der Verwaltung, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr gehabt hätten, seinen Stellvertretern, den Kollegen aus dem Kreisgebiet, dem Rettungsdienst und Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit, und seinem Chef, Pfarrer Benedikt Elshoff, der bei Einsätzen oft auf ihn verzichten musste. „Es war eine schöne Zeit“, sagte Weide, der seinem Nachfolger Torsten Voß viel Glück und alles Gute wünschte. „Du wirst bestimmt neue Impulse bei der Feuerwehr setzen“, so Weide.

Vertreter der Ratsfraktionen überreichten Günter Weide ein gemeinsames Geschenk. Foto: mib
Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes, über Günter Weide

Kreisbrandmeister Christoph Nolte, der zusammen mit Wehrführern aus dem Kreis Günter Weide für die kollegiale Zusammenarbeit dankte, eröffnete den Reigen der Gäste, die sich bei Weide bedankten. Einig waren sich alle Vertreter der Parteien im Rat, die gemeinsam ein Geschenk überreichten und Dank und Anerkennung für seine Arbeitaussprachen. Für Altbürgermeister Richard Borgmann war dieser Abend ganz anders als sonst: „Denn heute geht eine große Ära zu Ende. In 18 Jahren ,Zwangsehe` haben wir gut zusammengearbeitet.“ Als „Fels in der Brandung bei den vielen gemeinsamen Einsätzen“, bezeichnete Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes, Günter Weide. „Ich bin froh, dass er bei uns als Sakristan noch bleibt“, sagte Pfarrer Benedikt Elshoff, und wünschte ihm Gelassenheit für die Zukunft. Von seinen Kindern erhielt Weide ein kleines Feuerwehrauto, mit dem er dann sein Enkelkind auf dessen Feuerwehrkarriere vorbereiten kann.

Bürgermeister Ansgar Mertens (li.) und Ordnungsamtsleiter Michael Pieper brachten die Funktionszeichen an den Schulterklappen an Foto: mib

Viel Glück für den „stolzen“ Nachfolger

Alle Redner wünschten dem Nachfolger als Wehrführer, Torsten Voß, der am Freitagmorgen bereits im Rathaus vereidigt wurde, viel Glück für seine neue Aufgabe. „Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre mit Klaus Hesselmann und den Kameraden. Ich bin stolz, Günters Nachfolger zu sein. Ihr habt mich Schritt für Schritt auf dieses Amt vorbereitet“, hob Voß in seiner ersten Rede als Wehrführer hervor.

Bürgermeister Mertens und Ordnungsamtsleiter Michael Pieper überreichten dann die Ernennungsurkunde und brachten die neuen Funktionszeichen für die Schulterklappen am Dienstanzug an, bevor der Abend beim Imbiss mit vielen Gesprächen weiterging.

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