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Profis und Hobbykünstler der Stadt stellen gemeinsam aus

Eine Hommage an Lüdinghausen

Lüdinghausen

Insgesamt 51 Kunstschaffende aus der Steverstadt sind ab Samstag (18. Juni) mit 179 Exponaten in der Burg Lüdinghausen vertreten. „Kunst kommt von uns“ heißt die Ausstellung, zu der das Kulturforum KAKTuS alle Interessierten einlädt.

Von Arno Wolf Fischer

Das Kunst-Team des KAKTuS mit Radu Stefanescu (v.l.) Christiane Heckelmann, Silvia Hesse-Böcker und Dietmar Wittekind freut sich auf die Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag (18. Juni) in der Burg Lüdinghausen. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit einer Liebeserklärung an die künstlerische Vielfalt der Stadt setzt das Kulturforum KAKTuS in seiner kommenden Ausstellung „Kunst kommt von uns“ sein Veranstaltungsjahr fort. Dass das Kunst-Team des Vereins dabei Beachtliches geleistet hat, macht bereits die Anzahl der Künstler deutlich: Insgesamt 51 Kunstschaffende aus der Steverstadt sind in der Burg Lüdinghausen mit ihren Werken vertreten.

„Wir möchten der Stadt etwas Gutes tun und Lüdinghausen ins Licht rücken“, fasst Silvia Hesse-Böcker das Konzept zusammen. Angefangen hatte alles mit einem Aufruf, der sofort auf enormen Widerhall traf. „Die Resonanz war wirklich sehr groß“, freut sich Kunst-Team-Kollege Radu Stefanescu und erklärt: „Wir wollten damit sowohl professionelle Künstler als auch begabte Laien ansprechen.“

Kunst in 25 Arbeitstechniken

Mit wie viel Zuspruch sich das Team konfrontiert sah, machen die nunmehr 179 ausgestellten Exponate deutlich. Sie umfassen 25 Arbeitstechniken, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ob Acryl- oder Ölmalerei, Druck und Radierungen oder Fotografien: Jede Ausstellungskoje bietet einen neuen Einblick in das künstlerische Talent der Lüdinghauser und umfasst so manche Besonderheit. So lassen sich in der Ausstellung sogar Ikonenmalereien, Skulpturen aus Beton oder Baumberger Sandstein, Schmuck- und Keramikobjekte oder gar ein Porträt finden, das auf einem ungewöhnlichen Untergrund kreiert wurde: eine Landkarte aus dem Schulunterricht. Viele der Exponate sind verkäuflich. Der Gesamtwert der Ausstellung beträgt somit über 80 000 Euro.

Logistische Mammutaufgabe

Dem Team ist damit eine logistische Mammutaufgabe gelungen, die nur gemeinsam zu bewältigen war. „Jeder von uns hat seinen Schwerpunkt und seine eigenen Stärken“, reflektiert Christiane Heckelmann. Vielfältig sind derweil nicht nur die Kunstobjekte, sondern auch die Künstler selbst, wie Hesse-Böcker betonte: „Die Altersspanne beginnt bei Schülerinnen im Alter von 16 Jahren und geht bis zu einem Maler weit jenseits der 80.“ Diese Diversität stellt auch das Plakat zur Ausstellung dar: ein Mosaik aus den Porträts der Künstler. „Wir möchten andere und jüngere Leute ansprechen als das normale Publikum“, blickt Hesse-Böcker auf die kommende Eröffnung. „Es sollen gerade auch Familien angesprochen werden“, ergänzte Stefanescu, der auf der Künstlerliste auf drei Mütter verweist, die mit ihren Kindern an der Ausstellung beteiligt sind.

Künstler sind an den Wochenenden zugegen

Was das Projekt für das Kulturforum darstellt, benennt das Kunst-Team auf klare Weise: „Es ist ein einmalige Hommage an die Stadt Lüdinghausen und ihre Künstler.“ Auch nach der Vernissage werden an jedem Ausstellungswochenende Künstler zugegen sein. Für das junge Publikum hat das Team noch eine andere Idee parat: „Wir bieten Sonderführungen an, die Kunstlehrerinnen und ihren Klassen neue Impulse bieten können.“

Die Ausstellung beginnt am Samstag (18. Juni) um 11 Uhr im Beisein der Künstler eröffnet. Bis zum 14. August ist „Kunst kommt von uns“ jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Schulen, die die Möglichkeit einer Sonderführung wahrnehmen möchten, können unter

 0 25 91 / 55 62 mit Silvia Hesse-Böcker Kontakt aufnehmen.

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