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SkF bietet erneut Demenz-Selbsthilfegruppe an

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Lüdinghausen

Beate-Maria Bröker vom Sozialdienst katholischer Frauen will eine weitere Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz auf den Weg bringen. Ein erstes Treffen für Interessierte ist für den 26. Oktober geplant.

Von Peter Werth

SkF-Sozialarbeiterin Beate-Maria Bröker bietet ab dem 26. Oktober erneut eine Selbsthilfegruppe für Menschen an, die Angehörige mit Demenz betreuen. Foto: SkF

Der erste Durchlauf war ein Erfolg. Jetzt gibt es einen zweiten Anlauf. Bärbel-Maria Bröker vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) möchte eine weitere Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ins Leben rufen. Die erste Gruppe sei im Juni gestartet – „erfolgreich“, wie die Initiatorin erklärt. Es gehe darum, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen und Sorgen zusammenzubringen, sagt die Sozialarbeiterin.

Die Angehörigen fühlten sich in ihrer Lage oft allein gelassen. Mit der neuen Selbsthilfegruppe wolle sie diesem Gefühl des Alleinseins entgegenwirken. Zudem gerieten die Pflegenden immer mehr an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, schildert Bröker das Ergebnis vielfältiger Beratungsgespräche. Umso mehr habe sie erkannt, wie groß der Bedarf der Pflegenden sei, sich auszutauschen. Da helfe vor allem das Wissen, dass es Menschen gebe, die sich in ähnlicher Lage befinden.

Beate-Maria Bröker (SkF) Foto: Peter Werth

„Die Menschen können in der Selbsthilfegruppe eine Auszeit nehmen, sich austauschen“, beschreibt die SkF-Mitarbeiterin das Ziel. Oft könnten im Gespräch „neue Kraftquellen entdeckt werden“. Nicht zuletzt gebe es durchaus ganz praktische Tipps für den Umgang mit den demenz-erkrankten Angehörigen.

Zehn vorbereitende Treffen plant Bröker, bis sie die neue Gruppe schließlich in die Selbstständigkeit entlässt. Start ist am 26. Oktober (Dienstag) von 15 bis 17 Uhr in den Räumen der Familienbildungsstätte (Mühlenstraße). Schon dort soll es Informationen rund um das Thema Demenz geben. Aber auch Hinweise etwa zur Patientenverfügung, zur gesetzlicher Betreuung und zu anderen rechtlichen Fragen können angesprochen werden. Wer am Auftakttermin verhindert sei, könne auch zum zweiten kommen, sagt Bröker. Der findet eine Woche später (2. November) zur gleichen Zeit am selben Ort statt.

Wer Interesse an der Selbsthilfegruppe hat, kann sich an den Sozialdienst katholischer Frauen unter 0 25 91/23 71 20 (vormittags von 9 bis 12 Uhr) wenden oder per E-Mail unter info@skf-luedinghausen.de Kontakt aufnehmen. 

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