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Verkehrshelfer sorgen für sicheren Schulweg

Elterntaxis bereiten Sorge

Lüdinghausen

Bürgermeister Ansgar Mertens spricht Schülerlotsen seinen Dank aus. Sie sorgen an der Tüllinghofer Straße dafür, dass die Mädchen und Jungen sicher über die Straße kommen. Ein Job, der Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein schult.

Die Schülerlotsen Kilian Münte (l.) und Tim Ulrich (r.) geleiten die jüngeren Kinder sicher über die Straße. Unterstützt werden sie von Claudia Hanrott-Störmer. Bürgermeister Ansgar Mertens (Mitte) und Betreuungslehrer Frank Wöstmann bedanken sich für den Einsatz. Foto: Stadt Lüdinghausen

Bei Wind und Wetter regeln sie den Verkehr und sorgen für die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer: die Schülerlotsen der Sekundarschule. Fünf Schülerinnen und Schüler aus dem neunten Jahrgang haben sich im Wahlprogramm „Fit für die Zukunft“ für den Einsatz in der Schulwegsicherung entschieden und nehmen diese verantwortungsvolle Aufgabe wahr, heißt es in einer Pressenotiz.

Sicheres Gefühl

Die Jugendlichen achten genau darauf, dass alle Fußgänger und Radfahrer die Tüllinghofer Straße sicher überqueren können. „Diese Aufgabe gibt den Jugendlichen Selbstbewusstsein und schult sie in Bezug auf ihre Zuverlässigkeit und ihr Pflichtbewusstsein“, weiß Betreuungslehrer Frank Wöstmann.

Das Angebot gibt es schon viele Jahre. Bürgermeister Ansgar Mertens bedankt sich jetzt bei den Schülerlotsen für ihren Einsatz. „Ich finde es toll, dass ihr die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Ludgerischule sicher auf ihrem Schulweg geleitet“, hob Mertens hervor. „Ihr gebt ihnen ein sicheres Gefühl, und sie freuen sich bestimmt jeden Morgen, wenn sie euch sehen“, so der Bürgermeister.

Verwaltung bittet um Rücksicht

Unterstützt werden die Verkehrshelfer von Claudia Hanrott-Störmer. Sie hat die Aufgabe während der Schulschließungen in der Pandemie übernommen und sich bereiterklärt, auch im Anschluss weiterhin mitzumachen und die Zeiten abzudecken, die von den Jugendlichen nicht selbst übernommen werden können. „Die Schulen freuen sich riesig über diesen tatkräftigen und aktiven Einsatz und bedanken sich herzlich bei Frau Hanrott-Störmer, die selbst Mutter von schulpflichtigen Kindern ist“, heißt es in der Pressenotiz.

Die Schulen und die Stadtverwaltung bitten alle Verkehrsteilnehmer darum, im Bereich der Schulen besondere Rücksicht walten zu lassen, langsam zu fahren und Verkehrsregeln, wie zum Beispiel Parkverbote, zu beachten.

Behinderungen durch Eltern

Die Stadtverwaltung weist insbesondere auch darauf hin, dass Elterntaxis ein Problem darstellen, die verbotswidrig vor den Schulen halten und andere Kinder behindern oder sogar gefährden. „Besser ist es, wenn die Eltern ihren Kindern den Schulweg zeigen und sie später gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule laufen lassen“, heißt es abschließend.

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