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Ärger um Siedlung 

Wieder Wirbel ums Dauerwohnen in Wochenendhäusern

Seppenrade

Seit Mitte der 1950er Jahre gibt es die Wochenendhaussiedlung in Emkum. Manche Bewohner wohnen dauerhaft dort. Dass das verboten ist, interessiere sie ebenso wenig wie andere Regeln für eine gute Nachbarschaft, berichten Anwohner. Jetzt schreiten der Kreis und die Stadt ein.

Eigentlich dürfen auf dem Emkumer Areal nur Wochenendhäuser stehen. Viele Besitzer haben sich jedoch nach und nach ihren Erstwohnsitz dort geschaffen. Und – laut direkter Nachbarn – missachten sie nicht nur Bau- und Nutzungsrecht, sondern auch andere Regeln. Foto: awi

Für die einen ist sie seit Jahrzehnten ihr Zuhause, den anderen ist sie ein Dorn im Auge: die Wochenendhaussiedlung in Emkum. Laut Nachbarn aus der unmittelbaren Umgebung machen die Bewohner, „was sie wollen“. Anbauten unterschiedlicher Art und Größe, auf Wiesen und in Wäldern (dauerhaft) gelagerte (Grün-)Abfälle, Hundekot auf Privatgrundstücken, Trampelpfade quer durch die Natur, menschliche wie tierische Fußspuren auf bestellten Feldern: Augenscheinlich missachten viele Anwohner so manche Regeln. Und auch das Verbot des Dauerwohnens wird offensichtlich von vielen Grundstücksbesitzern einfach ignoriert. Und das teilweise seit Jahrzehnten, berichten Nachbarn im Gespräch mit den WN. Ihre Namen möchten sie nicht in der Zeitung lesen.

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