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Initiative „Seebrücke Lüdinghausen“

Entscheidung fällt im Gesellschafts-Ausschuss

Lüdinghausen

400 Unterschriften hatten die Vertreter der Initiative „Seebrücke Lüdinghausen“ im Gepäck, als sie ihr Anliegen jetzt im Haupt- und Finanzausschuss vorstellten.

Peter Werth

Am 12. September hatte die Initiative Seebrücke mit einer Mahnwache auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Foto: Arno Wolf Fischer

Gleich vier Bürgeranträge hätten das Rathaus in Sachen Seebrücke Lüdinghausen erreicht. Das erklärte Bürgermeister Ansgar Mertens in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA). Den Initiatoren geht es darum, die Stadt Lüdinghausen zu einem „Sicheren Hafen“ zu erklären und neben der üblichen Zuweisung von Flüchtlingen, zehn geflüchtete Menschen zusätzlich in der Stadt aufzunehmen.

Ein eher symbolischer Akt, da die derzeitige gesetzliche Regelung vorsieht, dass die Aufnahme von Flüchtlingen über die Länder im Einvernehmen mit dem Bundesinnenministerium geregelt wird, wie es in der Verwaltungsvorlage heißt. Dennoch erhielten zwei Vertreter der Initiative die Gelegenheit, ihr Anliegen im Ausschuss vorzustellen. Zugleich überreichten sie 400 Unterschriften von Unterstützern der Aktion.

Ein Beschluss zur Unterstützung des Antrags der lokalen Seebrücke-Gruppe wurde im HFA jedoch nicht gefasst. Vielmehr wurde er zur weiteren Beratung an den in dieser Legislatur neu gegründeten Ausschuss für Gesellschaft, Ordnungswesen und Sport verwiesen. Der tagt allerdings erstmals im kommenden Jahr.

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