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Ausschuss stimmt über Bepflanzung der Kreisverkehre ab

Erscheinungsbild wird abgerundet

Lüdinghausen

Die Kreisverkehre der Stadt sind ein Aushängeschild, meint Bürgermeister Ansgar Mertens. Und auch die Politik plädiert für eine ansprechende Gestaltung. Nur eine Beleuchtung ist angesichts der Energiekrise nicht gewünscht.

Wie am Kreisverkehr am Friedhof (unser Bild) ist auch für die Anlage beim McDonald‘s ein Rosenbeet geplant. Auch insektenfreundliche Stauden - wie für den Kreisel an der Konrad-Adenauer-Straße vorgesehen - wären möglich. Foto: acf

„Die Kreisverkehre sind das Aushängeschild der Stadt. Und wir legen viel Wert darauf, dass die Stadt einen Top-Eindruck hinterlässt bei allen, die sie besuchen oder an diesen prägnanten Punkten durch sie hindurchfahren“, bemerkte Bürgermeister Ansgar Mertens im Ausschuss für Umwelt, Bauerschaften, Klima und Mobilität.

Dort war die Gestaltung der Kreisverkehre Beratungsgegenstand. Bereits in einer Sitzung im April 2021 war in dem Ausschuss beschlossen worden, dass die Kreisverkehrsanlagen an der Seppenrader Straße und am Friedhof mit Rosen bepflanzt werden. Dies ist im Sommer umgesetzt worden. Um ein möglichst einheitliches Bild bei der Bepflanzung zu erzielen, werden jetzt noch weitere Kreisverkehre folgen. Für die Gestaltung der rund 200 Quadratmeter großen Kreisverkehrsanlage an der Konrad-Adenauer-Straße ist nach der Aufstellung der Radfahrer-Skulptur des Lüdinghauser Künstlers Alfred Gockel eine Bepflanzung mit Stauden vorgesehen. „Die Mischung soll mehrfach im Jahr blühen und sehr insektenfreundlich sein“, begrüßte Anja Schulze Meinhövel aus den Reihen der CDU die Entscheidung.

Anja Schulze Meinhövel

Dem Vorschlag der Verwaltung, am Kreisverkehr an der Selmer Straße aus Kostengründen eine Rosenbepflanzung mit einer Raseneinfassung vorzunehmen, konnte Schulze Meinhövel allerdings nicht folgen. Eine Rasenfläche werde immer in die Rosen reinwachsen, sodass der Rasen dann immer zurück gestochen werden müsse, davon würde sie deutlich abraten, weil diese Arbeiten dann auch wieder ins Geld fallen würden. Ihrem Änderungsantrag, den Kreisverkehr an der Selmer Straße beim McDonald‘s entweder nur mit Rosen oder mit einer insektenfreundlichen Staudenmischung, wie bei dem an der Konrad-Adenauer-Straße, zu bepflanzen, stimmten die Fraktionen dann auch einheitlich zu.

Keine zusätzliche Beleuchtung

Ob eine Beleuchtung für die Gockel-Skulptur am Kreisverkehr vorgesehen sei, wollte SPD-Mann Dirk Havermeier wissen. Obwohl eine Beleuchtung ursprünglich beabsichtigt gewesen sei und auch die elektrischen Anschlüsse dort vorliegen, werde man nun darauf verzichten, da eine solche Maßnahme angesichts der Energiekrise völlig aus der Zeit fallen würde, erklärte Bürgermeister Mertens. Autos, die an der Skulptur vorbeifahren, würden diese ja bereits anstrahlen, sodass das Gockel-Kunstwerk auch in der Dunkelheit noch gut zu erkennen sei.

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