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Pfadfinder überwinden Grenzen und laden alle Lüdinghauser ein

Friedenslicht „to go“ am Taufbrunnen

Lüdinghausen

Die Lüdinghauser Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Betlehem diesmal nicht in die Haushalte. Sie verteilen es „To-Go“ am Taufbrunnen in der St.-Felizitas Kirche am Samstag (19. Dezember) in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr.

wn

Die Pfadfinder aus Lüdinghausen haben am Sonntag das Friedenslicht aus Betlehem bei einer kleinen Aussendungsfeier in der Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen in Empfang genommen. Foto: Pfadfinder

Am dritten Adventssonntag haben die Lüdinghauser Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem bei einer kleinen Aussendungsfeier in der Heilig Kreuz Kirche in Dülmen empfangen, die für die Pfadfinderstämme aus dem Bezirk Coesfeld organisiert wurde. Unter dem Jahresmotto „Frieden überwindet Grenzen“ sollen sie es am vierten Advent weitergeben. „Überall erleben wir Grenzen: zwischen Ländern, zwischen Menschen, zwischen Religionen und zwischen Ideologien. Je fester und stärker diese Grenzen ausgeprägt sind, desto schwieriger ist es oft, diese Grenzen zu überwinden“, betont Lars Keimeier vom Stammeskurat Lüdinghausen in einer Pressemitteilung.

Nur gemeinsam könnten Grenzen überwunden werden. Dazu möchten die Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“ mit dem diesjährigen Motto aufrufen. Jedes Jahr machten sie sich zusammen mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu holen. Dabei überwindet es einen über 3000 Kilometer langen Weg. In diesem Jahr habe auch das Coronavirus aufgezeigt, wie zerbrechlich gesellschaftliches Zusammenleben sei, aber auch die wichtige Rolle, die Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht einnehmen, unterstrichen. Alle seien eingeladen, das Friedenslicht an „alle Menschen guten Willens“ weiterzureichen.

In diesem Jahr wird es aber keine Aussendungsfeier geben. Dennoch wollen die Pfadfinder am Samstag (19. Dezember) das Friedenslicht „to go“ am Taufbrunnen in der St.-Felizitas Kirche in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr. Auch nach dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag (20. Dezember) an der Burg gibt es die Möglichkeit das Licht mitzunehmen. Des Weiteren steht das Licht über die Feiertage in der St.Dionysius und St.Felizitas Kirche zur Mitnahme bereit. Wer das Friedenslicht holen möchte, wird gebeten, eine eigene Laterne zum Transport mitzubringen, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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