1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Luedinghausen
  6. >
  7. „Großartiger Einsatzwille“

  8. >

DRK-Hilfskräfte im Hochwasser-Krisengebiet

„Großartiger Einsatzwille“

Lüdinghausen/Senden

DRK-Hilfskräfte aus Lüdinghausen und Senden sind an verschiedenen Orten im Hochwasser-Krisengebiet im Einsatz. In einer Notunterkunft in Heimersheim steht die Betreuung der Menschen, die alles verloren haben, im Vordergrund.

In der Notunterkunft kümmern sich Helferinnen und Helfer aus Lüdinghausen und Senden um die Versorgung der Menschen mit Kleidung und Verpflegung. Foto: DRK

Auch aus Lüdinghausen und Senden sind DRK-Einsatzkräfte im Hochwasser-Krisengebiet vor Ort und haben dort in den vergangenen Tagen vielfältig Hilfe geleistet. „So konnte Christian Boländer, Rotkreuzgemeinschaftsleiter aus Lüdinghausen mit seiner RTW-Besatzung in Eschweiler eine hochschwangere Frau übernehmen, versorgen und in die Uniklinik nach Aachen transportieren. Das war Rettung in höchster Not, da der heimische Rettungsdienst überlastet war“, heißt es in einem Pressebericht des DRK.

Am Freitag und Samstag ging es dann weiter zur Übernahme einer Notunterkunft in Heimersheim durch die Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes. Viele davon stammen aus Lüdinghausen. Die Aufgabe liegt hier in der Betreuung der Menschen, die per Hubschrauber gerettet werden mussten (WN berichteten) und die buchstäblich nichts mehr haben. Kleidung und Verpflegung sowie soziale Betreuung sind hier die Aufgaben der DRK Kräfte. „Die Menschen in der Notunterkunft zeigen sich ob der fürsorglichen Hilfe sehr dankbar“, heißt es weiter.

Die Kräfte in der Notunterkunft werden durch die Einsatzstableitung in den Krisenstäben in bestimmten Abständen lageabhängig ausgetauscht. „Zunächst erholen sie sich von dem Dauereinsatz möglicherweise in einer Jugendherberge. Das wird aktuell geklärt. Dann kann es von hier allerdings zu einem weiteren Einsatzort gehen, da immer noch Menschen evakuiert werden können beziehungsweise müssen“, berichtet DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann, der ebenso wie die Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Inge Bartsch, allen Hilfskräften für den „großartigen Einsatzwillen“ dankt.

Auch aus Senden haben sich DRK-Helfer an der Einsatzeinheit beteiligt, ihnen dankt Sendens DRK-Vorsitzender Alfred Holz im Namen des DRK-Ortsvereins für den „unermüdlichen Einsatz“. Aus Senden war unter anderem DRK-Rotkreuzleiter Richard Schneider im Einsatzgebiet.

Startseite