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Neubau der Kita „Am Kastanienbaum“

Herrenbesuch im Kindergarten

Seppenrade

Ohne großes Tamtam musste am Mittwoch die Eröffnung des Neubaus für die DRK-Kita „Am Kastanienbaum“ über die Bühne gehen. Im nächsten Sommer – in einer dann hoffentlich deutlich entspannteren Corona-Lage – würde Leiterin Karin Schulthoff das eigentliche Fest gerne nachholen.

Beate Niessen

Hoher Besuch im Neubau der Kita „Am Kastanienbaum“: Leiterin Karin Schulthoff (r.) führte mit Architekt Axel Rüdiger (2.v.r.) Vertreter von Stadtspitze und DRK durch das Gebäude. Foto: ben

Fünf fremde Herren, dunkel gekleidet, die Gesichter hinter Masken versteckt – wenn so eine Gruppe plötzlich durch die Kita läuft, ist es kein Wunder, wenn sich das ein oder andere Kind mit furchtsamem Blick lieber am Hosenbein seiner Erzieherin festhält. Dabei war die Visite im gerade fertiggestellten Neubau des DRK-Kindergartens „Am Kastanienbaum“ eine ganz und gar ungefährliche Veranstaltung. Waren doch Bürgermeister Ansgar Mertens, Beigeordneter Matthias Kortendieck, Architekt Axel Rüdiger, DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann und DRK-Präsident Konrad Püning nur zu Besuch, um sich von Einrichtungsleiterin Karin Schulthoff die frisch bezogenen Räumlichkeiten zeigen zu lassen. „Wir haben hier den modernsten Standard, den man zurzeit in solch einer Einrichtung haben kann“, lobte Schlütermann die hellen und großzügig geschnittenen Räumlichkeiten.

Bei voller Belegung können hier künftig bis zu 92 Kinder in sechs Gruppen betreut werden. „Am 1. Januar startet mit den Waschbären unsere fünfte Gruppe“, erläuterte Schulthoff beim Rundgang. Im Sommer soll die sechste Gruppe folgen. Ursprünglich war der mittlerweile achte Kindergarten in DRK-Trägerschaft in Lüdinghausen für vier Gruppen konzipiert. „Aber da wurden wir noch während der Bauphase von der Bedarfsentwicklung eingeholt“, so Kortendieck. Kein Problem für Architekt Rüdiger: „Wir konnten noch gut reagieren und haben das Gebäude entsprechend in der ersten Etage erweitert.“ Für die Fassade habe man sich für einen Mix aus Klinker, Putz und Holz entschieden, um das Gebäude nicht zu massiv wirken zu lassen.

Den Umzug habe man in zwei Tagen über die Bühne gebracht, so Schulthoff. Vor allem dank des unermüdlichen Einsatzes des Teams, wie sie betont. Weit fahren mussten die Umzugs-Lkw zum Glück auch nicht. Residierte die Kita doch bereits seit zwei Jahren direkt nebenan in einer Container-Anlage. „Mit direktem Blick auf die Baustelle. Das fanden die Kinder klasse.“

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