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Gemeinschaftsgarten als Projekt von Sekundarschule und Caritas

Hier darf jeder pflanzen und ernten

Lüdinghausen

Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen in einem Garten zu pflanzen, ihn zu pflegen, sich am Wachsen und Blühen zu freuen und schlussendlich auch zu ernten, kann sich um den Schulgarten an der Sekundarschule kümmern. Dafür werden jetzt Gartentage für Interessierte angeboten, bei denen das weitere Vorgehen besprochen werden soll.

wn

Melanie Schmidt (v.l.), Quartiersmanagerin beim Caritasverband Foto: Caritas Coesfeld

Der Schulgarten der Sekundarschule an der Ludgeristiege soll ein Garten für alle werden. Mit dieser Idee ist Marina Weyring, Lehrerin für Deutsch und Naturwissenschaften und Leiterin der AG Schulgarten an Quartiersmanagerin Melanie Schmidt vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld herangetreten. Diese war sofort begeistert, schließlich gehört die Unterstützung gemeinschaftsbezogener Aktivitäten in der Nachbarschaft zu ihren Aufgaben.

Überwuchert

Bedingt durch den stark eingeschränkten Schulbetrieb sei es der AG Schulgarten in den vergangenen Monaten nicht möglich, sich um den Garten zu kümmern, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Das habe den Pflanzen die Möglichkeit gegeben, üppig zu wachsen. Die von den Schülern im Frühjahr sorgfältig angelegten Beete wurden von anderen Pflanzen überwuchert. Nun soll der Garten wieder auf Vordermann gebracht werden – und nicht nur das.

Fachfrau

Zukünftig könne er von Lüdinghausern genutzt werden, die Freude am Gärtnern in Gemeinschaft haben. „Denn nicht jeder hat einen eigenen Garten am Haus oder einen Schrebergarten. Und nicht jeder hat die zeitlichen Möglichkeiten, sich allein oder als Familie um einen großen Garten zu kümmern“, wird Melanie Schmidt in der Mitteilung zitiert. Mit der Sozialpädagogin Inken Sinn, die eine Weiterbildung und praktische Erfahrung in Naturpädagogik hat, sei die entsprechende Fachfrau für den Gemeinschaftsgarten gefunden worden.

Wer Lust habe, gemeinsam mit anderen zu pflanzen, zu pflegen, sich am Wachsen und Blühen zu freuen und schlussendlich auch zu ernten, bekomme nun die Möglichkeit, dies zu tun. Dabei sei es egal, ob man schon Erfahrung mit Gärtnern habe oder nicht. Derzeit gibt es im Schulgarten bereits drei angelegte Beete und ein Hochbeet. Dazu können weitere Beete angelegt werden und auch der Teich würde sich über Aufmerksamkeit freuen. „Hier im Garten ist vieles möglich, wir sind da total offen“, betont Marina Weyring. Auch Gartengeräte seien vorhanden, sodass niemand selbst etwas mitbringen müsse , außer gartentauglicher Kleidung und Handschuhen.

Gestaltung

Eine offene Auftaktveranstaltung im Garten ist mit der derzeit gültigen Corona-Schutzverordnung nicht vereinbar, da sich nur maximal zehn Personen treffen dürfen. Der erste Gartennachmittag findet am Samstag (26. September) von 14.30 bis 17.30 Uhr statt. Gemeinsam mit der Gruppe werde Sinn am über die Gestaltung des Gartens sprechen und die zukünftigen Öffnungszeiten abstimmen. Zu diesen Zeiten könnten dann immer auch neue Interessierte dazu stoßen. Sofern es weitere Lockerungen gebe, seien zukünftig zwei Nachmittage pro Woche als offener Gartentreff denkbar.

Wer Lust hat, sich mit seinen Gartenkenntnissen einzubringen oder sich neue Fähigkeiten anzueignen sollte sich bei Sinn, per E-Mail unter GemeinschaftsgartenLH@web.de oder Mobil unter   0176/ 70 64 72 16 anmelden.

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