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Folgen der Coronakrise für Schüler

Hoffen, dass es weitergeht

Lüdinghausen

Viele Menschen leiden darunter, dass Gewohntes nicht mehr möglich ist. Wenn schon erwachsene Menschen hadern – wie erst muss es Kindern gehen? Das NRW-Schulministerium finanziert deshalb zusätzliche Stunden für freiwilligen Unterricht auf spielerischer Basis. Die Ostwallschule nutzt das Angebot. Offiziell läuft es bis zum 31. Dezember. Und danach?

Bettina Laerbusch

Carina Meermeier, Claudia Heckes und Lily Kowall (v.l.) hoffen, dass die zusätzlichen Stunden für die Ostwallschüler, durch die die Folgen der Coronakrise für die Kinder abgemildert werden sollen, im nächsten Jahr nicht wegfallen müssen. Foto: Bettina Laerbusch

Strukturen sind weggebrochen. Kurzarbeit, Homeoffice ohne Kollegen, keine Treffen mehr mit Freunden (in Restaurants), keine angeleiteten Übungen im warmen Wasser eines Schwimmbades, um Rückenschmerzen zu lindern, keine Kurse, keine Versammlungen, keine Theaterbesuche. Viele Menschen leiden darunter, dass Gewohntes nicht mehr möglich ist, dass der Alltag ein anderer ist. Ihnen fehlt Routine, die Sicherheit gibt. Wenn schon erwachsene Menschen hadern – wie erst muss es dann Kindern gehen? Wochenlang keine Schule mehr – und jetzt der erneute komplette Lockdown. Um die negativen Folgen der Coronakrise abzumildern, hat das NRW-Schulministerium schon im September einen Runderlass herausgegeben, der außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote ermöglicht. Claudia Heckes, Schulsozialarbeiterin an der Ostwallgrundschule, hat sofort reagiert.

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