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Lüdinghausens Wirtschaftsförderer Stefan Geyer berichtet über seine Arbeit

In der Altstadt Leerstände beseitigen

Lüdinghausen

Über seine Aufgaben als Wirtschaftsförderer berichtet Stefan Geyer am Donnerstagabend im Fachausschuss. Dabei ging er auch auf das Projekt „Ideen finden InnenStadt“ ein.

Peter Werth

Wirtschaftsförderer Stefan Geyer Foto: ae

Gleich drei Auftritte hatte in der Premierensitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing am Donnerstagabend der städtische Wirtschaftsförderer Stefan Geyer. So berichtete er dem neugebildeten Gremium zunächst über seine Arbeit und Aufgaben, sodann über das Ergebnis des Wettbewerbs „Ideen finden InnenStadt“ sowie die Untersuchung „Vitale Innenstädte“.

Ansprechpartner für Unternehmen, Netzwerker und Kontaktknüpfer – so ließen sich die Arbeitsfelder beschreiben, auf denen ein Wirtschaftsförderer tätig ist. Dabei sprach Geyer nicht zuletzt seine Anstrengungen an, auch Unternehmen von außen für den Standort Lüdinghausen zu begeistern. Obwohl, so führte er aus, derzeit Gewerbegrundstücke in Lüdinghausen eher in überschaubarem Rahmen zur Verfügung stünden. Schwerpunkt für Neuansiedlungen sei das Gebiet Tetekum-Buschkämpe.

„Messe Bauen & Wohnen“ zweimal ausgefallen

Regelmäßige Kontaktpflege zu den Betrieben vor Ort sei für ihn selbstverständlich, ging er auf eine entsprechende Nachfrage von Michael Spiekermann-Blankertz (SPD) ein. Davon, so Geyer, gebe es – Stand 30. Juni 2020 – 2113 in der Stadt. Diese Zahl sei trotz Corona-Pandemie gestiegen. Nichtsdestotrotz habe das Virus verschiedene Projekte zunichtegemacht. So habe die Stadt nach 2020 auch in diesem Jahr die Messe „Bauen & Wohnen“ absagen müssen. Dort würden sich immerhin rund 80 Aussteller – zumeist aus Lüdinghausen und der näheren Umgebung – ein informatives Stelldichein geben.

Fünf Bewerber hätten sich in Sachen „Ideen finden InnenStadt“ (WN berichteten) mit ihren Gründungsvorhaben gemeldet. Drei von ihnen sollen zum Zuge kommen, berichtete Geyer. Die Stadt unterstützt sie für zwei Jahre durch die Übernahme von reduzierten Mietkosten für ihre angemietete Immobilie. Auch die Vermieter verzichten auf Einnahmen.

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