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Renaturiertes Areal wird offiziell freigegeben

In der Wolfsschlucht wird gejubelt

Seppenrade

Als „behutsame Wiedererlebbarkeit“ fasste Landschaftsarchitekt Rolf Teschner zusammen, was im mit den Arbeiten an der Seppenrader Wolfsschlucht erreicht werden sollte. Mit deren Abschluss wurde die renaturierte Schlucht am Sonntag offiziell eröffnet.

Von Arno Wolf Fischer

Der Dülmener Landschaftsarchitekt Rolf Teschner hat die Führung geleitet. Foto: Arno Wolf Fischer

Als „behutsame Wiedererlebbarkeit“ fasste Landschaftsarchitekt Rolf Teschner zusammen, was im mit den Arbeiten an der Seppenrader Wolfsschlucht erreicht werden sollte. Mit deren Abschluss wurde die renaturierte Schlucht am Sonntag offiziell eröffnet.

Dabei wurde auch auf die umfangreiche Planungs- und Bauphase zurückgeblickt. „Das hätten wir uns vor zehn Jahren nicht erträumt“, erinnerte sich Bernd Brüning vom BUND an die ersten Ideen zum Projekt, das zunächst in kleinem Kreise aus der Seppenrader Bevölkerung angestoßen wurde. „Das tolle ist, dass hier Bürgerwillen geschehen ist“, hob Friedhelm Landfester diesen Aspekt hervor. Dass das Projekt auf diese Weise vollendet wurde, sei der guten Zusammenarbeit mit der Verwaltung auf Stadt- und Kreisebene zu verdanken, wie der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins erklärte. Bei Planungen und Diskussionen sei schnell ein Ziel besonders in den Fokus gerückt, wie Brüning betonte: „Das Thema war in Vergessenheit geraten und es war ganz wichtig die Öffentlichkeit mitzunehmen.“ Bürgermeister Ansgar Mertens gratulierte den Seppenradern zur neuen Sehenswürdigkeit, bevor Rolf Teschner bei einer Führung um das Areal die Arbeiten im Detail vorstellte. Da im Zentrum die Renaturierung stand, sei so etwa der bewaldete obere Teil der Schlucht unangetastet geblieben und der ausgehobene Boden im unteren Teil wiederverwendet worden. Um die Wolfsschlucht auch für Menschen mit Gehbeschränkungen erlebbar zu machen, wurde zudem eine Aussichtsplattform errichtet. Beim Abschluss im Heimathaus präsentierte der Heimatverein eine „historische Wanderung“ rund um die Schlucht in Fotos. Ergänzend informierte eine Ausstellung über Geschichte und Besonderheiten der Sehenswürdigkeit.

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