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Förderprogramm Photovoltaik ausgeschöpft

„In die richtige Technologie investiert“

Lüdinghausen

In Sachen Klimaschutz geht der Lüdinghauser Martin Zumholz mit gutem Beispiel voran. Mithilfe des städtischen Förderprogramms Photovoltaik hat er eine leistungsstarke Solar-Anlage auf dem Dach seines Hause sowie einen Energiespeicher installiert. Durch weitere Investitionen ist er in den Sommermonaten sogar zu 100 Prozent energieautark.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit Bürgermeister Ansgar Mertens (l.) stellte Martin Zumholz seine Photovoltaik-Anlage vor. Foto: Stadt Lüdinghausen

Martin Zumholz ist ein Lüdinghauser, der sich in seinem privaten Bereich engagiert und praktisch für den Klimaschutz einsetzt. So hat er beispielsweise auf seinem Hausdach eine der ersten Solar-Anlagen installiert, die über das Programm Photovoltaik der Stadt gefördert wurden. Die Leistung der Anlage beträgt 12,5 Kilowatt-Peak. Die Installation nebst Batteriespeicher hat Zumholz nach einer hochwertigen Dachsanierung vorgenommen, heißt es in einer Pressenotiz der Stadt Lüdinghausen.

Im Sommer zu 100 Prozent energieautark

„Wir sind begeistert und haben sicherlich in die richtige Technologie investiert“, so Zumholz bei einem Vor-Ort-Besuch zu Bürgermeister Ansgar Mertens. „Da wir seit Dezember 2020 mit einer Geothermie-Wärmepumpe heizen und jetzt die Photovoltaikanlage nutzen, leben wir energetisch für die Sommermonate zu 100 Prozent autark.“ In den restlichen Monaten bezieht Zumholz grüne Energie aus dem Netz und ist somit CO2 -neutral versorgt. Das Haus besitzt keinen Kamin, und die Gasversorgung wurde vom Netz genommen. Von der Stadt Lüdinghausen hat Zumholz eine Förderung in Höhe von 750 Euro für seine Solar-Anlage erhalten.

„Wir möchten mit dem Geld einen Anreiz für privates Engagement im Klimaschutz bieten“, so Mertens. Bei Zumholz hat dieses Ansinnen funktioniert: „Ich wollte sowieso eine Photovoltaik-Anlage installieren, aber aufgrund der Förderung habe ich noch vier Module mehr anbringen lassen“, wird Martin Zumholz in der Pressenotiz zitiert. Auch im übrigen Alltagsleben zeigen seine Frau und er sich klimabewusst und erledigt alle Kurzstrecken mit dem Fahrrad.

Rieseninteresse am Förderprogramm

Insgesamt standen in dem Förderprogramm der Stadt Lüdinghausen 50 000 Euro zur Verfügung. In nur 19 Tagen wurden so viele Anträge gestellt, dass das gesamte Volumen aufgebraucht war. „Das Interesse an dem Programm war riesig“, so Mertens. „Wir freuen uns, dass so viele Bürgerinnen und Bürger Engagement in Sachen Klimaschutz zeigen.“ Denn durch die Nutzung von Solarenergie werden CO2 -Emissionen minimiert, und es wird ein Beitrag zur Energiewende geleistet. Jeder Eigenheimbesitzer kann somit etwas für den Klimaschutz tun, so die Stadt.

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