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Musikalischer Schnuppertag von Musikschule und Cani

Instrumente hautnah vorgestellt

Lüdinghausen

Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und soll fortgesetzt werden: Denn der gemeinsame Schnuppertag von Musikschule und Canisianum kam bei den Kindern prima an. Sie lernten unter anderem ein Instrument kennen, das die Leute zum Nicken bringt.

Von Arno Wolf Fischer

Schlagzeuglehrer Christoph Glanemann Foto: awf

Die ganze Bandbreite des Angebotes der Lüdinghauser Musikschule erwartete Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren am Samstagnachmittag im Gymnasium Canisianum. In Kooperation mit dem Musikschulkreis stellte die Schule ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, um von der Gitarre über die Posaune bis zur Harfe die Instrumente eines ganzen Orchesters aus nächster Nähe vorzustellen.

Startschuss für weitere Kooperation

Der musikalische Schnuppertag soll von nun an jährlich stattfinden und als Startschuss für weitere Kooperationen dienen. „Wir wollen Distanz abbauen und Nähe schaffen“, fasste Schulleiterin Inken Fries-Janner das Konzept des Nachmittags zusammen, der mit einem Konzert in der Schulaula begann. Lehrkräfte der Musikschule präsentierten eine musikalische Geschichte, in der die Instrumente gemeinsam mit Schauspielerin Luisa Hegge vorgestellt wurden. Mit kindgerechten Fragen wie „Kann es sein, dass alle großen Instrumente tief klingen?“ wurde so das Orchester von den Streichern bis zum Schlagwerk präsentiert, bevor die Kinder die Instrumente näher kennenlernen konnten.

In den einzelnen Klassenräumen warteten die Musiklehrer auf die Fragen der jungen Gäste. „Die Kinder wollen zuerst beobachten, aber sie sind neugierig und trauen sich heran“, erklärte Schlagzeuglehrer Christoph Glanemann, der für sein Instrument sogleich eine griffige Beschreibung lieferte: „Es sorgt dafür, dass die Leute mit dem Kopf nicken.“

Geschmack von Kindern und Eltern getroffen

Von der Demonstration der Blastechnik der Blechbläser bis zum Vorspielen der Titelmusik von „Star Wars“ hatten sich die Lehrer einiges einfallen lassen. Dass sie damit den Geschmack von Kindern und Eltern getroffen hatten, machten die volle Aula und das rege Treiben in den Klassenräumen deutlich.

„Die Kooperation wirkt und das Interesse ist da“, freute sich Musikschulleiter Matthias Lichtenfeld. Insbesondere Instrumente zu zeigen, die „nicht omnipräsent“ sind, sei bei der Planung besonders wichtig gewesen: „Hier sind auch Instrumente dabei, die einem Kind nicht sofort einfallen.“

Die Zusammenarbeit der beiden Schulen soll nach dem erfolgreichen Nachmittag nun in Form des Musikunterrichts in der Übermittagsbetreuung vertieft werden. „Das ist heute der erste Aufschlag“, erklärte Lichtenfeld und Fries-Janner warf den Blick in die Zukunft: „Wir haben noch viele spannende Ideen.“

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