Verwahrloste Schafe

Kadaver und Knochenreste geben Rätsel auf

Lüdinghausen

Was geht da vor sich? Einem Schafbesitzer wird vorgeworfen, seine Tiere verwahrlosen zu lassen. Die Herde lebt auf einer Wiese nahe der B 58 zwischen Lüdinghausen und Ascheberg. Aktuell grasen dort allerdings nur noch zwei Schafe. Kadaver und Knochenreste haben nun die Behörden auf den Plan gerufen.

Annika Wienhölter

Auf einer Wiese nahe der B 58 zwischen Lüdinghausen und Ascheberg leben zwei Schafe. Ihrem Besitzer wird vorgeworfen, die Tiere verwahrlosen zu lassen. Foto: Annika Wienhölter

Es ist ein Grauen, was sich dem Vernehmen nach seit geraumer Zeit auf zwei Wiesen in Lüdinghausen zuträgt: Qualvoll sollen dort immer mal wieder Schafe verenden. Ihr Besitzer ließ bereits im Sommer einige Tiere verdursten, berichtet Heinz Weber aus Ottmarsbocholt. Nachbarn hätten den Vierbeinern während der Hitzewelle Wasser aus Gießkannen zu trinken gegeben. Doch das reichte scheinbar nicht. Obwohl über diese Vorfälle bereits die zuständigen Behörden informiert seien, lasse der Herdenbesitzer seine Schafe weiterhin verwahrlosen, kritisiert Weber im Namen aller, die die Situation schon länger beobachten.

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