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Gemeinsame Aktion von Stadt, Kreis und Polizei

Kampagne gegen „Geisterradler“

Lüdinghausen

Auf der falschen Seite radeln, das halte einige Radfahrer nur für eine kleine Sünde. Doch das kann sehr gefährlich werden. Die Steverstadt nimmt deshalb an der Aktion „Geisterradler gefährden“ teil und hat entsprechende Warnschilder aufgestellt.

Eine gemeinsame Aktion weist auf die Gefahr von „Geisterradlern“ hin. Ordnungsamtsleiter Michael Pieper (v.l.), Klaus Hensmann, Leiter der Polizeiwache, Stephan-Matthias Hoffmann, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Kreises, und Bürgermeister Ansgar Mertens bitten alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme. Foto: Stadt Lüdinghausen

Mehr Verkehrssicherheit auf Fahrradwegen ist das Ziel der Aktion „Geisterradler“, die die Stadt Lüdinghausen in Kooperation mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Coesfeld und der Polizei durchführt. An Stellen, an denen es häufiger zu Radfahrunfällen kommt, werde nun mit markanten Schildern auf die Gefahr hingewiesen, wenn Radfahrer die falsche Straßenseite benutzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Radfahrer sensibilisieren

In Lüdinghausen wurden die Schilder mit der Aufschrift „Geisterradler gefährden!“ an der Kreuzung Steverstraße/Hinterm Hagen und an der Einmündung zur Industriestraße (B 58 in Fahrtrichtung Seppenrade) aufgestellt.

Die Aktion wird von der Kreispolizeibehörde mit verstärkten Kontrollen begleitet. „Die Schilder fallen ins Auge und sind schon von weitem erkennbar“, wird Stephan-Matthias Hoffmann, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Kreises, in der Mitteilung zitiert. „Wenn die Radfahrer dieses Schild sehen, wissen sie sofort, dass sie auf der falschen Seite unterwegs sind.“ Durch die Aktion sollen die Radfahrer sensibilisiert werden, um die Unfallgefahr möglichst stark zu reduzieren.

Rücksichtnahme

Für Bürgermeister Ansgar Mertens spielt die Verkehrssicherheit eine immer größere Rolle. „Lüdinghausen kann sich zu Recht als Fahrradstadt bezeichnen. Wir haben viele, wunderschöne Radwege in unserer Stadt und der unmittelbaren Gegend“, so Mertens. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist gerade in Städten mit viel Radverkehr immens wichtig. Deshalb war es uns ein besonderes Anliegen, an dieser wichtigen Aktion teilzunehmen.“ Im Straßenverkehr sei vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer aufeinander von Bedeutung.

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