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Zehn junge Enten auf Seppenrader Acker geschlüpft

Kükenrettung auf dem Acker

Seppenrade

Landwirt Michael Muhle hat ein Gelege mit Enteneiern auf seinem Acker vor der Zerstörung gerettet.Später sind zehn Küken geschlüpft.

Wenn im Frühjahr die Landwirte ihre Felder und Wiesen bearbeiten, kommt immer mehr die moderne Technik, wie zum Beispiel mit Drohnen, zum Einsatz, um Tiere auf diesen Flächen vor den schweren Maschinen zu retten. Ob aber eine Drohne die Tiere hätte retten können, die Landwirt Michael Holz auf seinem Feld im Industriegebiet in Höhe der Tetekumer Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal gefunden hat, ist fraglich. Dort hatte er damit begonnen, das Feld nach dem Winter für die Maisaussaat zusammen mit einem Lohnunternehmer zu bearbeiten. Plötzlich entdeckte der Fahrer bei seiner Arbeit mitten im Feld ein Gelege mit zwölf Eiern, das aus den Resten der Zwischenfrucht angelegt worden war. Um dieses Gelege nicht zu zerstören und zu schützen, wurde das Gerät großflächig ausgesetzt. Als dann mit einer bodenschonenden Technik Rindergülle geruchsneutral für die anschließende Maissaat aufgebracht wurde, stellten Holz und der Mitarbeiter fest, dass zehn kleine Entenküken geschlüpft waren. „Da wir Landwirte auch Tier- und Umweltschützer sind, haben wir zum Schutz der kleinen Küken den Gülleeinsatz rund um das Netz gestoppt“, sagte Holz. Als er später nach der Entenfamilie Ausschau hielt, hatte die sich wohl schon auf den Weg zum Kanal gemacht.