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Schutzmasken-Aktion kommt super an

Landfrauen lassen ihre Nähmaschinen weiter rattern

Seppenrade

Die Landfrauen aus Seppenrade sind derzeit überaus fleißig: Mehr als 1300 Schutzmasken haben sie bereits genäht, täglich kommen weitere hinzu. Verbunden ist das Ganze mit einer Spenden-Aktion.

Michael Beer

Bereit zum Helfen: Die Landfrauen aus Seppenrade fertigen derzeit allerhand Schutzmasken an, um sie gegen Spenden weiterzugeben. Foto: Landfrauen

Rund 12 Milliarden Schutzmasken werden aufgrund der Corona-Krise in Deutschland pro Jahr benötigt, hatte Gesundheitsminister Jens Spahn am Wochenende verkündet. Der größte Teil soll nach Möglichkeit im eigenen Land hergestellt werden. Unterstützung kommt dabei auch von den Landfrauen aus Seppenrade.

2200 Euro fließen ans Kinderpalliativnetz Datteln

Bereits über 1300 Masken haben die aktiven Damen in den vergangenen Tagen in Heimarbeit hergestellt und verteilt. „Und die Nähmaschinen laufen weiter. Es sind nicht nur Mitglieder der Landfrauen, wir werden auch von vielen anderen Frauen unterstützt, die von unserer Aktion gehört haben“, sagt Andrea Krückendorf, Sprecherin des Vorstandsteams.

Die erste Spendenaktion im „Blütenwerk“ von Tanja Funhoff habe schon jetzt einen stolzen Erlös von 2200 Euro erbracht. „Dieses Geld wird an das Kinderpalliativnetz Datteln überwiesen“, informiert Krückendorf. Als Dankeschön erhielten die fleißigen Helferinnen jetzt Gutscheine für „Alchemilla“, „Hautbar“ und „MattLeen“. „Damit wollten wir Geschäfte in Seppenrade unterstützen, die kurz vor der Krise erst neu eröffnet hatten und dann wieder schließen mussten“, erläutert die Teamsprecherin aus dem Vorstand der Landfrauen. „Die Spendenbereitschaft im Dorf ist groß. Wir werden immer wieder auf der Straße angesprochen, ob noch Stoffe benötigt werden. Ein tolles Gefühl. Bunte Stoffe und Gummibänder nehmen wir gerne an.“

Nun wird die Aktion „Lichtblicke“ unterstützt

Auch weiterhin gibt es im „Blütenwerk“ selbstgenähte Masken, teilen die Landfrauen mit. Die Masken werden gegen Spenden abgegeben, mit denen nun wiederum die Aktion „Lichtblicke“ unterstützt wird. Das Geld fließt an Familien, die durch die Corona-Pandemie in noch größere Schwierigkeiten geraten sind.

Die Landfrauen weisen außerdem schon jetzt darauf hin, dass der für den 21. Juni (Sonntag) geplante Bauernmarkt im Rosengarten in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden wird.

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