1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Luedinghausen
  6. >
  7. Mertens ist 250. Mitglied beim ADFC

  8. >

Besuch im Rathaus

Mertens ist 250. Mitglied beim ADFC

Lüdinghausen

Über die Radverkehrssituation in Lüdinghausen tauschten sich jetzt ADFC-Vertreter mit Bürgermeister Ansgar Mertens aus.Zugleich trat Mertens in die Ortsgruppe ein.

wn

ADFC-Vertreter Manfred Piotrowski (l.) beim Besuch im Rathaus bei Bürgermeister Ansgar Mertens mit dem Modell der Radskulptur von Alfred Gockel Foto: ADFC

Schon vor der Bürgermeisterwahl im Herbst 2020 gab es Gespräche des ADFC Lüdinghausen mit dem damals noch Kandidaten Ansgar Mertens. Dieser versprach, den Radverein künftig in Fragen der Nahmobilität mit einzubinden, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt nahmen Mitglieder des ADFC-Sprecherteams die Einladung zu einem ersten Gespräch im Rathaus wahr. Mertens begrüßte das Engagement des Fahrradclubs in Sachen Radverkehr und bekräftigte, dass Lüdinghausen auch wahrnehmbar zur Fahrradstadt werden müsse. Das spiegele die reale Verkehrssituation wider, wo viele Wege mit dem Rad gemacht würden und das Fahrrad auch ein zentraler Aspekt des touristischen Angebots sei. Symbolisiert werden soll das durch eine große Skulptur des Künstlers Alfred Gockel, die eine menschliche Figur mit einem Fahrrad zeigt. Dieses beleuchtete Kunstwerk soll in der Mitte des Bruno-Kleine-Kreisels aufgestellt werden.

Die Stadt sei auf gutem Weg, das bestehende Radwegenetz weiter auszubauen und zu verbessern. Dabei soll auch ein neues Mobilitätskonzept helfen, das realistischerweise wohl erst in einem Jahr vorliegt. So lange müsse man aber mit der Umsetzung wichtiger Vorhaben nicht warten. Beispielsweise sollen Teilbereiche der Tüllinghofer Straße (im Bereich der Schulen) und die Steverstraße nach entsprechenden Bauarbeiten in Fahrradstraßen umgewidmet werden. Dann ist die Befahrung mit Autos zwar weiterhin möglich, der Radverkehr bekommt dort jedoch den Vorrang, heißt es in dem Pressetext weiter.

Der ADFC Lüdinghausen freut sich auf die künftige Zusammenarbeit und ist zuversichtlich, dass sich die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in der Stadt positiv verändern werden. Das Sprecherteam sagte zu, die Aktivitäten im Rahmen des Mobilitätskonzepts mit seiner Expertise weiterhin zu unterstützen. Dazu zählt auch die interaktive Webseite, auf der Radwegmängel aufgezeigt werden können.

Abschließend lud Manfred Piotrowski (ADFC-Sprecher Radverkehr & Fahrsicherheit) den Bürgermeister ein, im ADFC mitzuarbeiten und zu radeln. Die Überraschung war groß, als dieser spontan den Aufnahmeantrag für sich und seine Familie ausfüllte. Der ADFC begrüßt mit Mertens und seiner Familie das 250. Mitglied der größten Ortsgruppe im Kreisverband Münsterland.

Startseite