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Mitgliederversammlung der Tafel Lüdinghausen

Michael Klaus neuer Vorsitzender

Lüdinghausen

Die Tafel Lüdinghausen hat einen neuen Vorsitzenden. Michael Klaus wurde am Montagabend in der Mitgliederversammlung als Nachfolger von Bruno Bierschenk gewählt.

Von Peter Werth

An ungewöhnlichem Ort trafen sich jetzt die Mitglieder der Tafel Lüdinghausen. In der Kirche St. Felizitas wählten sich Michael Klaus (kl. Foto) am Montagabend zu ihrem neuen Vorsitzenden. Foto: privat/wer

Seinen letzten Rechenschaftsbericht legte am Montagabend Bruno Bierschenk als Vorsitzender der Tafel Lüdinghausen der Mitgliederversammlung vor. Die tagte an ungewöhnlichem Ort – coronabedingt mit Abstand in der Pfarrkirche St. Felizitas. Zu seinem Nachfolger wählten die Tafel-Mitglieder den Olfener Michael Klaus, der schon seit Jahren bei der Tafel tätig ist. Das übrige Vorstandsteam wurde in den Ämtern bestätigt; die Stellvertreterinnen Anni Pröbsting und Dorothee Homann, Kassiererin Marion Schmidt und die Beisitzerinnen Gisela Henke, Gudrun Schlap­horst und Beisitzer Karl Westrup.

Bierschenks Rückblick auf die zurückliegende, auch durch die Corona-Pandemie geprägte Zeit fiel deutlich länger aus als ansonsten üblich. Immerhin, so der Vorsitzende, müsse er auf 27 Monate Rückschau halten, da die für April 2020 geplante Versammlung hatte ausfallen müssen. Die zurückliegenden beiden Jahre hätten den Tafel-Mitgliedern „einiges an Kreativität abverlangt“, so Bierschenk. Dabei verwies er auf den Umzug in die neuen Räumlichkeiten wie auch die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Die seien allerdings „mit hohem sozialen Engagement und großer Einsatzbereitschaft“ bewältigt worden. So verzeichnete er mit Verweis auf seinen Vorgänger Josef Kersting die zahl von jährlich über 9000 Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit.

In seinem Rückblick ließ er auch die coronabedingte zweimonatige Schließung der Tafel im vergangenen Jahr nicht aus. Das sei den Verantwortlichen mit Blick auf die Bedürftigen in der Stadt nicht leicht gefallen. Zum Schluss sprach Bierschenk ein dringender werdendes Problem an. Es gehe darum angesichts der Altersstruktur der ehrenamtlichen Helfer, neue, jüngere Mitglieder zu gewinnen – etwa Schüler und Studenten.

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