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Erste gemeinsame Rallye der Solarmobil-Initiativen

Mit der Kraft der Sonne das Münsterland entdeckt

Lüdinghausen

Die Teilnehmer der Solarchallenge Münsterland und der Tour de Ruhr haben sich erstmalig zu einer gemeinsamen Rallye für Elektroautos zusammengetan. In der Klimakommune Saerbeck informierten sich die Teilnehmer über die Versorgung mit erneuerbaren Energien sowie die Müllverwertungsanlage zur Fernwärmeerzeugung.

Mit ihren Elektro-Autos besuchten die Rallye-Teilnehmer den Bioenergiepark in Saerbeck. Dort besichtigten sie die Anlagen zur Versorgung mit erneuerbaren Energien. Foto: privat

Die 15. Solarchallenge Münsterland, eine Lüdinghauser Rallye für Elektroautos, die 2004 am Bauhaus der Burg erstmalig startete, fand jetzt wegen der Corona-Einschränkungen von Altenberge aus statt. Ab 2008 kam sie ans Canisianum und wurde vom Sunny-Cani-Team, einer Elektroauto-AG betreut. Diese machte in Olfen eine Hobby-Werkstatt auf, von wo aus die Solarchallenge bis 2012 startete. 2013 kehrte sie nach Lüdinghausen zurück und wurde fortan vom EL-Team Münsterland, von ehemaligen Canisianern gegründet, weiter geführt. 2022 soll die Rallye wieder ans Cani zurückkehren, teilen die Organisatoren mit.

Die Tour de Ruhr der ISOR (Initiative Solarmobil Ruhrgebiet) aus Dortmund, die auch vor vielen Jahren schon von Lüdinghausen aus startete, fand erstmalig zusammen mit der Solarchallenge Münsterland statt. Beide Rallyes werden seit vielen Jahren vom Autohaus Rüschkamp gesponsert.

Die Gruppen fuhren gemeinsam vom Gartencafé der ehemaligen Grünwerkstätten in Altenberge-Waltrup aus in den Bioenergiepark der Klimakommune Saerbeck, wo bei einer Führung durch den Ingenieur Martin Sammler aus Lüdinghausen die großen Anlagen zur Versorgung mit erneuerbaren Energien sowie die Müllverwertungsanlage zur Fernwärmeerzeugung gezeigt wurden. Besonders beeindruckend war, dass es in Saerbeck gelungen ist, die Bürger der Gemeinde in die Projekte einzubinden, heißt es in der Mitteilung. Weitere Stationen der Rallye waren das Bagno in Burgsteinfurt und das Havixbecker Sandsteinmuseum.

Zu sehen waren die Elektro-Autos dann am alten Bahnhof Buldern, der den dortigen Eisenbahnfreunden jetzt als Vereinsheim dient. Der Vorsitzende Ludger Bennemann aus Lüdinghausen und Vorstandsmitglied Markus Alfs erläuterten die Geschichte des alten Bahnhofsgebäudes und zeigten ihre im Moment dort aufgebaute riesige Modelleisenbahnanlage. Es folgten noch einige Spritztouren von Hobbyeisenbahnern in einem Klassiker der Elektroautoszene: einem dreirädrigen Twike.

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