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Thomas Wehlmann und Karl Waltering an der Spitze des Heimatvereins

Neue Ideen für das Rosendorf

Seppenrade

Thomas Wehlmann als erster und Karl Waltering als zweiter Vorsitzender bilden die Spitze des neuen Vorstandsteams des Heimatvereins Seppenrade. Das hat sich viel vorgenommen und möchte sich verstärkt der Dorfentwicklung widmen, unter Beteiligung der Bürger.

Von und

Bilden die neue Vorstandsspitze des Heimatvereins Seppenrade: Thomas Wehlmann (r.) als erster und Karl Waltering als zweiter Vorsitzender. Foto: Heimatverein

Mit neuer Spitze präsentiert sich der Heimatverein Seppenrade. Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Vorstand jetzt Thomas Wehlmann zum ersten und Karl Waltering zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Sie treten zusammen mit dem 14-köpfigen Team die Nachfolge von Friedhelm Landfester und Franz-Josef Bayer an.

Wehlmann wird sich in seiner Funktion schwerpunktmäßig um die Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterentwicklung des Heimatvereins kümmern, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir wollen uns zu einem Heimatverein weiterentwickeln, der sich neben der Brauchtumspflege, Organisation von Veranstaltungen und Instandhaltung des Rosengartens insbesondere der Dorfentwicklung widmet“, wird er zitiert.

„Dabei liegen mir persönlich der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und die Integration der neu hinzugezogenen Bürger ganz besonders am Herzen.“ Der Rosengarten soll sich gerade auch für junge Familien öffnen und attraktiver werden, betont Wehlmann.

Kommunikation und Transparenz

Waltering übernimmt die Leitung des Rosengartens und der Pflegeteams. Dabei stünden für ihn Kommunikation und Transparenz im Fokus. „Die Vorstandsarbeit mit Maßnahmen und Projekten muss alle Vereinsmitglieder erreichen. Nur so können wir für uns begeistern, neue Mitglieder und Unterstützer gewinnen und Impulse von außen bekommen“, erklärt er. „Der Verein steht vor großen Veränderungen, und wird dazu die Unterstützung aller Vereinsmitglieder und Seppenrader Bürger brauchen.“

Der neue Vorstand trete ein großes Erbe an. „Friedhelm Landfester hat den Verein über zehn Jahre zusammen mit seinem Vorstandsteam sehr erfolgreich geführt“, betont Wehlmann. „Finanziell wie auch strukturell ist der Verein glänzend aufgestellt. Jetzt, nach Corona und einer für viele Vereine neuen Zeitenwende, werden auch wir als Heimatverein uns teilweise neu erfinden müssen.“ Dazu werde der Vorstand verstärkt auf Projektarbeit setzen, die auch interessierte Bürger unterstützen können. „Erste Erfolge haben wir bereits mit dem Neukonzept für das Rosenfest sammeln können“, berichtet der Vorsitzende. „Das Projekt wird von Moritz Behmenburg und einem Team junger Seppenraderinnen und Seppenrader geleitet. Die Impulse sind für den Veränderungsprozess sehr gewinnbringend.“

Plattform und Schnittstelle

Der Heimatverein wolle sich künftig auch als Plattform und Schnittstelle für alle Seppenrader Vereine und interessierte Bürger anbieten. „Es ist an der Zeit, dass wir uns nicht mehr von Lobbyisten, Politikern und Investoren unser Dorf gestalten lassen“, findet Wehlmann. „Wir brauchen eine aktive Bürgerbeteiligung, damit sich das Rosendorf so entwickelt, wie wir es uns vorstellen. Dafür bin ich unter anderem angetreten und stehe hierzu zusammen mit dem Vorstandsteam als Ansprechpartner zur Verfügung.“

Neben den bestehenden jährlichen Veranstaltungen wird der 50. Jahrestag der Auszeichnung Seppenrades als Rosendorf ganz besonders prägen, heißt es im Pressetext. Alle Interessierten sind dazu aufgerufen, dieses Jubiläum gemeinsam mit dem Heimatverein vorzubereiten und zu gestalten. „Die Rose soll emotionale Botschafterin für unser Rosendorf werden“, schreibt der Heimatverein. Wer sich mit Ideen und Anregungen einbringen oder Unterstützung anbieten möchte, kann sich per E-Mail an wehlmann@seppenrade.de an Thomas Wehlmann wenden.

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