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Clara-Stift-Erweiterung: Borgmann trifft Kuratoriumsmitglieder

„Neuer Meilenstein“ der Gesundheitsversorgung

Seppenrade

Über die Erweiterung des Clara-Stift-Gebäudes und des Angebots hat jetzt Bürgermeister Richard Borgmann mit Maria Weiling und Franz Röckmann vom Kuratorium gesprochen – und festgestellt: „Das wird ein neuer Meilenstein für Seppenrade.“

wn

Tauschten sich über die Erweiterungspläne des Seppenrader Clara-Stifts aus: Maria Weiling (v. l.), Bürgermeister Richard Borgmann und Franz Röckmann. Foto: Stadt Lüdinghausen

Bürgermeister Richard Borgmann hat jetzt mit Maria Weiling und Franz Röckmann vom Kuratorium des Clara-Stifts über die Erweiterung des Gebäudes und des Angebots gesprochen (die WN berichteten). Dazu trafen sie sich vor Ort in Seppenrade. Die Baugenehmigung des Kreises Coesfeld liegt vor, sodass bereits im Oktober mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden kann, heißt es in einem städtischen Pressebericht. „Das wird ein neuer Meilenstein für Seppenrade“, wird Borgmann zitiert. „Das Thema Gesundheitsversorgung wird in den kommenden Jahren eine noch größere Rolle spielen. Ich freue mich riesig darüber, dass Sie mit der Erweiterung des Seniorenwohnheims dazu beitragen, dass die Versorgung bei uns vor Ort sichergestellt ist“, wandte er sich an Weiling und Röckmann. Es lohne sich, einen langen Atem zu haben.

Bereits seit einigen Jahren steht die Erweiterung beim Kuratorium auf der Agenda. Der Entwurf vom Architekturbüro wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft überarbeitet. „Die Neuerungen kommen in der Seppenrader Bevölkerung gut an“, berichtete Weiling. „Wir wurden schon öfter gefragt, wann es nun endlich losgeht.“

Im Neubau entstehen zehn barrierefreie Wohnungen, eine Tagespflegeeinrichtung sowie eine große Wohnung für eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit zehn Bewohnern. „In dieser Gemeinschaft wohnen die Menschen selbstorganisiert und eigenverantwortlich zusammen“, erklärte Weiling. Das Miteinander im Alltag spiele bei dieser Wohnform eine bedeutende Rolle. „Sozialkontakte sind im Alter ungeheuer wichtig“, weiß Röckmann. „Die Menschen bleiben geistig fit und bekommen genügend Abwechslung.“ Insbesondere die Tagespflege werde aufgrund des demografischen Wandels künftig zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Nachfrage sei bereits jetzt groß. Und auch bezüglich der Kurzzeitpflege gebe es einen Riesenbedarf, aber zu wenige Plätze.

Franz Röckmann

In der ersten Jahreshälfte 2022 sollen die Bauarbeiten am Clara-Stift abgeschlossen sein. Die Erweiterung bietet laut des Berichts weiteres Entwicklungspotenzial für die Zukunft.

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