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Blütenpracht in der „StadtLandschaft“

Ökologisch wertvolle Nutzung

Lüdinghausen

Farbenprächtig blühende Blumen, Schafe und Pferde sind jetzt Hingucker in der StadtLandschaft. Der Bereich ist in der Vergangenheit ökologisch aufgewertet worden. Das freut nicht nur die Natur, sondern auch die Besucher.

wn

In der „StadtLandschaft“ leben jetzt auch Pferde und ein Fohlen, die Besucher immer wieder in ihren Bann ziehen. Foto: Stadt Lüdinghausen

In der „StadtLandschaft“ blüht es derzeit in den allerschönsten Farben. Waren vor einigen Wochen noch viele Margeriten zu sehen, blühen momentan vor allem Wilde Möhre, Flockenblume, Labkraut und Hornklee, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Im Mai 2017 sei dort eine Wildblumenmischung mit heimischen Arten eingesät worden. Einige Besucher hätten sich damals darüber gewundert, dass in diesem Gebiet keine Blumen gepflanzt werden. Die Wiesen sollten jedoch nicht mit fremden Arten, die nicht in die hiesige Landschaft gehören, bepflanzt werden, teilt die Verwaltung mit. Die Wildblumenmischung sorge nun für ein langes und farbenfrohes Schauspiel.

„Des Weiteren steht für uns die Mahdgutübertragung von hiesigen Flächen im Vordergrund“, wird Bürgermeister Richard Borgmann in der Pressemitteilung zitiert. „So werden wir dem Artenschutz gerecht.“ Das erste Mahdgut wurde in den beiden vergangenen Sommern in den Randbereichen der „StadtLandschaft“ verteilt. Es stamme von heimischen Flächen, wie etwa der Wiese von Erich Hirsch in der Bauerschaft Ondrup in Seppenrade. Voraussichtlich werde es einige Zeit dauern, bis auch in diesen Bereichen etwas zu sehen ist. Neben Schafen ziehen nun auch Pferde und ein Fohlen viele Besucher in die „StadtLandschaft“. Besonders Kinder liebten es, ihnen beim Grasen zuzusehen.

Die Art der Nutzung habe aber noch einen anderen Nebeneffekt. „Mit den Tieren wird die Nutzung der Fläche noch ökologisch wertvoller als allein durch die extensive Weidennutzung“, erklärt der städtische Umweltbeauftragte Heinz-Helmut Steenweg. „So erfreuen die Tiere also nicht nur die Besucher, sondern tragen auch noch zur Herstellung des ökologischen Gleichgewichts bei.“

„Ein Kleinod wie unsere ,StadtLandschaft‘, die sich in unmittelbarer Nähe der Lüdinghauser Altstadt befindet, bildet ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal für unsere Stadt“, wird Borgmann weiter zitiert. Der Bereich zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering habe „eine tolle Entwicklung hinter sich“ und begeistere sowohl die Bürger als auch Besucher aus der Region.

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