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Giersch statt Bärlauch

Pesto-Rezept mit Unkraut aus dem Garten

Lüdinghausen

Mit dem Bärlauch beginnt der Start in die Kräutersaison, denn er wächst im nährstoffreichen und schattigen Waldboden. „Doch auch so manches Unkraut aus dem Garten eignet sich, um ein schmackhaftes Pesto herzustellen“, weiß Biologin Bärbel Wulfert vom Biologischen Zentrum Lüdinghausen.

Ann-Christin Frank

Bärbel Wulfert vom Biologischen Zentrum zeigt, wo der Bärlauch wächst. Foto: acf

Bärlauch ist derzeit absolut im Trend, zudem hat er gerade Hochsaison. Als Pesto, Salat oder als Kräuterzutat. Verwendungszwecke gibt es viele. Doch der Bärlauch ist dabei nicht das einzige Gewächs, aus dem sich ein leckeren Pesto herstellen lässt, weiß Biologin Bärbel Wulfert vom Biologischen Zentrum. Sie bietet mit Giersch, der hier zuhauf in den Gärten und am Wegesrand wächst, eine schmackhafte Alternative. Doch vorerst zurück zum Bärlauch. „In vielen Wäldern gibt es richtige Trampelpfade, die hin zum Bärlauch führen, sagt Wulfert und ergänzt: „Viele wissen dabei aber nicht, dass sie sich beim Pflücken der Wildkräuter häufig im Naturschutzgebiet befinden und das Pflücken der Pflanzen mit dem Knoblauchduft dort verboten ist. Glücklicherweise gibt es aber auch Orte, an denen Pflücken erlaubt ist, wie beispielsweise entlang der Stever am Mühlenpaot.“

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