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Kindergartenbedarfsplanung

Plätze reichen aus

Lüdinghausen

In Sachen Kita-Plätze sieht sieht Yvonne Benson die Stadt Lüdinghausen auch für die Zukunft gut aufgestellt. Im Ausschuss für Bildung und Kultur präsentierte sie am Donnerstagabend die Kindergartenbedarfsplanung für das Kita-Jahr 2023/24.

-wer-

Und wenn es eng wird in einer Kita, kann in der Steverstadt in Module ausgewichen werden. Foto: Peter Werth

Alles in allem sei die Stadt Lüdinghausen in Sachen Kita-Plätze gut aufgestellt. Das erklärte am Donnerstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur Yvonne Benson. Die Fachdienstleiterin des Kreisjugendamtes präsentierte den Kommunalpolitikern ein umfangreiches Zahlenwerk. Dabei betonte sie ausdrücklich, dass diese bis in das Jahr 2027/28 reichende Kindergartenbedarfsplanung lediglich eine Prognose sei. „Sie kommen mit den Plätzen aus“, resümierte Benson. Das gelte für Lüdinghausen wie auch für den Ortsteil Seppenrade.

So stehen für das Kindergartenjahr 2023/24 insgesamt 1191 Plätze zur Verfügung – bei einem prognostizierten Bedarf von 1136. Im U3-Bereich gebe es demnach noch 38 freie und im Ü3-Bereich noch 17 freie Plätze.

Yvonne Benson, Kreisjugendamt

Eine Unwägbarkeit, die aber durch diese freien Plätze aufgefangen werden könne, stelle etwa ein zunehmender Bedarf durch Kinder aus geflüchteten Familien – vornehmlich aus der Ukraine – dar, formulierte Benson. Zudem stünden noch immer Module bei zusätzlichem Platzbedarf zur Verfügung.

„Es ist gut, eine Reserve zu haben“, so die Fachdienstleiterin. Genau die aber gibt es bei den Fachkräften nicht. „Der Fachkräftemangel bei Erzieherinnen ist auch im Kreis Coesfeld angekommen“, sagte Benson und beschrieb die Situation so: Mittlerweile würden sich die unterschiedlichen Kita-Träger das Personal untereinander abwerben.

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