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Nach tödlichem Unfall in den Borkenbergen

Polizei warnt vor Gefahren

Seppenrade

Auf die in den Borkenbergen lauernden Gefahren weist die Kreispolizei ausdrücklich hin. Am Samstag war dort ein 18-jähriger Crossfahrer tödlich verunglückt.

Peter Werth

Touren im Naturschutzgebiet Borkenberge sind verboten. Das Areal wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt betreut. Foto: privat

Nach dem tödlichen Unfall eines 18-jährigen Lüdinghausers am Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes in den Borkenbergen weist die Kreispolizei Coesfeld noch einmal auf die in diesem Bereich drohenden Gefahren hin. Der junge Mann war in Begleitung eines weiteren Crossfahrers in dem Areal unterwegs. Bei der Tour hatte er die Kontrolle über seine Maschine verloren und war gegen einen Baum geprallt und hatte sich schwere innere Verletzungen zugezogen.

Es sei der Polizei nicht unbekannt, dass immer wieder Motocross-, Quadfahrer oder auch Mountainbiker in den Borkenbergen unterwegs seien, erklärte Polizeipressesprecherin Britta Venker. Dort würden zwar regelmäßig von den Kolleginnen und Kollegen Kontrollen durchgeführt – sogar mit Reitern. „Wir können nur an die Vernunft der Leute appellieren“, sagte Venker. Denn das Naturschutzgebiet dürfe nur auf den gekennzeichneten Weg betreten werden.

Zudem wies die Polizeisprecherin auf die Gefahr hin, dass auf dem Gelände noch immer scharfe Munition gefunden werde. Bei Unfällen in dem unübersichtlichen Areal sei es für Rettungskräfte oft schwierig bis unmöglich, schnell an den Ort des Geschehens zu gelangen.

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