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„Hilfe für Senegal“ hat getagt

Projekte laufen auch in Corona-Zeiten

Lüdinghausen

Gudula Gotzes bleibt Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Senegal“. Sie wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung ebenso wie ihre Vorstandskolleginnen und Kollegen im Amt bestätigt.

-wer-

Der Vorstand des Vereins Hilfe für Senegal: (sitzend v.l.) Albert Guntermann, Werner Wortmann, Gudula Gotzes und Ulla Jäckering sowie (stehend v.r.) Lukas Groß, Ulla Hermann, Jonas Rüschenschmidt und Norbert Rüschenschmidt. Foto: Peter Werth

Kontinuität beweist die Hilfsorganisation „Hilfe für Senegal“. Bei der ersten Mitgliederversammlung seit Beginn der Corona-Pandemie wurde am Montagabend in der Gaststätte Burghof der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt. Gudula Gotzes bleibt Vorsitzende, Stellvertreter ist Werner Wortmann, Schatzmeister weiterhin Albert Guntermann. Dem erweiterten Vorstand gehören Norbert Rüschenschmidt, Ulla Jäckering, Ulla Hermann, Lukas Groß, Leon Haase und als neues Mitglied Jonas Rüschenschmidt an.

Ausführlich wurden die Mitglieder über die verschiedenen Projekte der Organisation in dem westafrikanischen Land unterrichtet – vornehmlich in der Region um die Stadt Thiès. Dazu zählen etwa Schulbauten, Krankenstationen, die Anlegung von Wasserversorgung, verschiedene landwirtschaftliche Projekte sowie ein Kernstück der Hilfe – die Aktion „1000 Sack Reis für 1000 Familien“. Diese Form der Hilfe zur Selbsthilfe läuft bereits seit 31 Jahren.

All diese Aktivitäten konnten auch in der Corona-Pandemie weiter verfolgt werden, erklärte Gotzes. Dies sei auch dank der vor Ort tätigen einheimischen Mitarbeiter möglich gewesen. „Wir sind die zweitgrößte Nicht-Regierungs-Organisation, die im Senegal tätig ist“, erklärte die Vereinsvorsitzende im WN-Gespräch. Vor Ort gebe es mittlerweile verschiedene Kooperationspartner, so etwa im schulischen Bereich mit den Salesianern Don Boscos.

488 Schulpatenschaften im Senegal

Ulla Hermann berichtete von einer erfreulich hohen Zahl an Schulpatenschaften. „Aktuell sind es 488 in 19 Schulen“, erklärte sie. Und: Noch im Aufbau befinde sich die Anbahnung von sogenannten Ausbildungspatenschaften mit dem Don-Bosco-Ausbildungszentrum. Dort durchlaufen junge Senegalesen eine dreijährige Ausbildung etwa zu Elektrikern oder Schreinern.

Die „Inspektionsreise“ in den Senegal im vergangenen März mussten die Helfer des Vereins abbrechen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Grenzen des Landes geschlossen. Mit einer der letzten Maschinen, die von dort starteten, kamen sie zurück nach Deutschland. Seither, so Gotzes, laufe der Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort fast ausschließlich per Whatsapp. Für den November ist allerdings eine zweiwöchige Tour in den Senegal geplant, um die laufenden Projekte in Augenschein zu nehmen.

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