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Nach schwerem Verkehrsunfall 

Raffael kämpft sich zurück ins Leben

Lüdinghausen/Olfen

„Die Prognose war ganz schlecht“, sagt Olga Skochyna. „Viele Ärzte haben uns gesagt, Raffael könnte im Rollstuhl und behindert bleiben.“ Doch der Zehnjährige, der am 18. März dieses Jahres auf der Seppenrader Straße angefahren und schwerst verletzt wurde, ist eine starke Persönlichkeit.

Von Bettina Laerbusch

Raffael ist ein Kämpfer. „Er ist stark“, sagt seine Mutter Olga Skochnya, die mächtig stolz auf ihren Sohn ist – wie die ganze Familie. Der schwere Verkehrsunfall ist jetzt sieben Monate her. Foto: Bettina Laerbusch

Raffael schüttelt sanft den Kopf. Nein, an den 18. März, als er auf der Seppenrader Straße von einem Auto erfasst und schwerst verletzt wurde, kann er sich nicht erinnern. „Er ist fünf bis zehn Meter durch die Luft geflogen und mit dem Kopf aufgeschlagen.“ Seine Mutter hat diesen Satz kurz zuvor gesagt. Raffael hat da nicht mit am Wohnzimmertisch gesessen. In der Uniklinik Münster wurde der Zehnjährige nach dem Zusammenstoß drei Mal am Kopf operiert. Sechs Wochen lag er im Koma, drei davon im Wachkoma. Seiner Mutter kommen immer wieder die Tränen, als sie von der ersten Zeit nach dem Unfall berichtet, der gerade einmal sieben Monate her ist. Es ist ihr ein großes Bedürfnis zu reden, „um allen zu danken, die uns unterstützt und nicht allein gelassen haben“. Sie habe ganz viele Whats­App-Nachrichten bekommen – „ich habe gar nicht geantwortet“. Doch diese Nachrichten hätten ihr sehr geholfen. „Ich wusste, dass viele an uns denken und für Raffael beten.“

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