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Kreis übergibt Preis an St.-Antonius-Gymnasium

Robotik-AG erhält Flugdrohne

Lüdinghausen

Die Robotik-AG des St.-Antonius-Gymnasiums freut sich darauf, eine Mikrodrohne zusammenzubauen und zu programmieren. Der Kreis Coesfeld überreichte der Schule dieses Fluggerät als Dank für die Teilnahme an einer kreisweiten Schülerbefragung zu einem „MINT-Lernort“.

Übergabe der Flugdrohne auf dem Schulhof des St.-Antonius-Gymnasiums (v.l.): Dezernent Detlef Schütt (Kreis Coesfeld), Christian Weyers (stellvertretender Schulleiter), Robert Cröpelin (MINT-Koordinator), Alexander Kallenbach (AG-Leiter) und Andrea Menschner (zdi-Koordinatorin) mit Schülerinnen und Schülern der Robotik-Arbeitsgemeinschaft. Foto: St.-Antonius-Gymnasium

Sechs Schülerinnen und Schüler der Robotik-Arbeitsgemeinschaft des St.-Antonius-Gymnasiums nahmen jetzt stellvertretend für die Schulgemeinschaft eine Tello-Education-Flugdrohne entgegen – als Preis für die Teilnahme an einer kreisweiten Schülerbefragung.

Für den Aufbau eines außerschulischen „MINT-Lernortes“ im Kreis Coesfeld hatte die Geschäftsstelle „Zukunft durch Innovation“ (zdi) des Kreises Coesfeld vor den Sommerferien alle Kinder und Jugendlichen ab der siebten Klasse befragt und eingeladen, ihre Meinung und Wünsche einzubringen. So wurde gefragt, welches MINT-Fach, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik, sie besonders interessiere und welche Themen sie an einem Lernort außerhalb der Schule, etwa in einem Schülerlabor, weiter erforschen wollten.

Breites Interesse an MINT-Fächern

Die Befragung habe gezeigt, dass ein breites Interesse an diesen Schulfächern bestehe, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie und Chemie gefolgt von Informatik und Technik, berichtet der Kreis Coesfeld in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus wünschten sich die Schülerinnen und Schülereinen größeren praktischen Bezug im Unterricht.

Die genannten Themen und Ideen der Befragten waren vielfältig. Wunschthemen an einem außerschulischen MINT-Lernort waren künstliche Intelligenz und Robotik, aber auch biochemische Verfahren. Ebenso wurden Themen des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Informations- und Sicherheitstechnik häufig genannt.

Insgesamt haben sich 106 Schülerinnen und Schüler, vorrangig aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 an der Befragung beteiligt. Sie besuchen Gymnasien sowie Real- und Sekundarschulen im Kreis Coesfeld.

Künftige Nutzer gestalten Lernort mit

Detlef Schütt, Bildungsdezernent des Kreises Coesfeld, bedankte sich bei der Schülergruppe für ihre Teilnahme an der Befragung. Er stellte heraus, wie wichtig ihre Meinung, aber auch die der Lehrkräfte, zur inhaltlichen Gestaltung eines MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld sei. Schließlich würden sie dieses Angebot später nutzen.

Stellvertretender Schulleiter Christian Weyers und MINT-Koordinator Robert Cröpelin bedankten sich im Namen der Schule für den Preis. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich darauf, die Mikrodrohne in der Robotik-AG der Schule gemeinsam mit ihrem Lehrer Alexander Kallenbach zusammenzubauen und zu programmieren.

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