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Förster Maximilian Martens über Veränderungen im Wald

Rüsselkäfer mag junges Nadelholz

Lüdinghausen

Nach dem Borkenkäfer kommt der Rüsselkäfer. Noch hat der Schädling in Lüdinghausen kein Unwesen getrieben, wie Förster Maximilian Martens vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW berichtet. Er erklärt, was der große braune Rüsselkäfer in den Wäldern anrichtet und wie sich einem Befall vorbeugen lässt.

Von Heidrun Riese

Diese ehemalige Fichtenfläche in der Bauerschaft Elvert wird mit Laubholz, vornehmlich Eichen, aufgeforstet. „So ist der Wald klimastabiler und bietet keine Angriffsfläche für den großen braunen Rüsselkäfer“, erklärt Förster Maximilian Martens. Foto: Heidrun Riese

Nachdem der Borkenkäfer in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Fichtenbestände geschädigt und zumeist sogar vernichtet hat, ist nun der große braune Rüsselkäfer auf dem Vormarsch. „Noch haben wir keinen Befall“, gibt Maximilian Martens, als Forstbetriebsbezirksleiter im Regionalforstamt Münsterland des Landesbetriebs Wald und Holz NRW für den Bezirk Lüdinghausen zuständig, vorerst Entwarnung. „Aber das kann sich natürlich schnell ändern.“

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