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Tierschützer an der Burg Vischering im Einsatz

Schon über 20 Wasservögel verendet

Lüdinghausen

Über 20 tote Wasservögel haben Tierschützer in den vergangenen Tagen aus der Gräfte an der Burg Vischering geborgen. Sie vermuten, dass die Tiere an den Folgen von Botulismus, einem natürlichen Nervengift, gestorben sind. Der Kreis Coesfeld hat am Mittwochnachmittag Wasserproben genommen.

Anne Eckrodt

Vermuten Botulismus als Ursache für das Sterben der Wasservögel rund um die Burg Vischering: die Tierschützer Linda Staniczewski und Christian Adam. Am Mittwoch ist auch ein Schwanenküken verendet. Foto: Anne Eckrodt

Traurige Bilanz der vergangenen Tage: Über 20 tote Wasservögel haben Tierschützer seit Samstag aus der Gräfte an der Burg Vischering geholt beziehungsweise am Ufer geborgen. „Gerade eben ist mir ein Schwanenküken in den Händen gestorben“, berichtete Christian Adam von tierretter.de, einem Tierschutz- und Tierrechtsverein aus Münster, am Mittwochvormittag. Zusammen mit der ehrenamtlichen Tierschützerin Linda Staniczewski aus Lüdinghausen hat er einmal mehr die Gewässer rund um die Burg abgesucht. „Fünf Tiere konnten wir lebend sichern. Sie sind nun in einer Pflegestelle untergebracht“, so Adam.

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