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Solidarität und Empathie gefördert

Lions Club vergibt Jugendsozialpreis

Lüdinghausen

Insgesamt 27600 Euro aus dem Verkauf seines Adventskalenders hat der Lions Club Lüdinghausen Projekte an Projekte und Einrichtungen vergeben, um eine „starke, solidarische und empathische junge Leute“ zu fördern. Dabei reichte die Hilfe auch räumlich sehr weit.

Von Arno Wolf Fischer

Strahlende Gesichter bei den Vertretern des Lions Clubs und bei den Geehrten: Engagierte Gruppen, Projekte und Vereine wurden mit einer Gesamtsumme von 27.600 Euro ausgezeichnet. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit der Ausschüttung von Fördergeldern setzte der Lions Club Lüdinghausen im Rahmen einer Feierstunde am Donnerstag sein langjähriges gesellschaftliches Engagement fort. Immer im Geiste des Mottos „we serve – wir helfen.“ stand zudem ein runder „Geburtstag“ an: Zum zehnten Mal verlieh der Verein den Jugendsozialpreis, dessen Fördergelder aus dem Verkauf der beliebten Lions-Adventskalender stammen.

„Wir wollen starke, solidarische und empathische junge Leute fördern“, erklärte der Activity-Beauftragte Manfred Pape das Konzept des Preises und ergänzte: „Das ist heute notwendiger denn je.“

Die Vergabe der Preise übernahm der Lions-Präsident Ludger Dohm. Drei Förderbeiträge in Höhe von jeweils 1000 Euro gingen an das Ferienlager „Heinz Live Tours“ sowie an die Kolpingjugend Lüdinghausen und Seppenrade. „Wir haben Euer pädagogisches Konzept mit Begeisterung gelesen“, lobte Pape in Richtung der Seppenrader.

Ebenfalls mit 1000 Euro wurde die Voltigierabteilung des Reit- und Fahrvereins Senden ausgezeichnet. Sie plant eine Aktion zur Integration von jungen Reitinteressierten mit Migrationshintergrund. Die letzten 1000 Euro gingen an die Seppenrader Dorfmusikanten für ihren Einsatz in der Ausbildung von jungen Nachwuchsmusikern.

Sonderförderungen

Weitere 22.600 Euro in Sonderförderungen gingen zunächst in Form von 3500 Euro an die Jugendarbeit im Hakehaus, die die Lions bereits seit 17 Jahren unterstützt. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) erhielt 3000 Euro für sein Projekt „Jedem Kind sein Geschenk“. Weitere 1000 Euro vergab der Club an den Arbeitskreis Asyl. Die musikalische Früherziehung des Kindergartens St. Ludger wurde mit 1500 Euro unterstützt. Der gleiche Betrag ging an die Offene Jugendarbeit Ascheberg.

Wie weit die Förderbereitschaft auch räumlich reicht, machte schließlich die Unterstützung des Vereins „Kaokoland“ des Ehepaars Gisela und Andreas Horn deutlich. Für das Projekt in Namibia stellten die Lions 3000 Euro bereit. Ein besonderer Dank ging an die „Life-Band“ der evangelischen Kirchengemeinde, die den Abend mit Liedern rund um den Gemeinschaftsgedanken begleitete und von den Lions mit 500 Euro gefördert wurde.

8600 Euro für Vermittlung von „Lebenskompetenz“

Die restlichen 8600 Euro kommen dem Clubprojekt „Lions-Quest“ zugute, das in Schulen in der Umgebung „Lebenskompetenz“ vermittelt „Wir investieren in die Jugend und in die selbstbestimmte Gestaltung ihres Lebens“, fasste Pape zusammen. Neu involviert ist dabei unter anderem das St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen. „Man kann das Geld nicht besser ausgeben“, fasste Pape schließlich unter anhaltendem Applaus zusammen und wandte sich noch einmal an die Geförderten: „Die Gesellschaft braucht Sie.“

Förderung und Geförderte im Überblick:

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