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Einsatz auf Westfalenring-Parkplatz

Spezialisten vom LKA untersuchen Auto

Lüdinghausen

Da war ordentlich was los: Polizisten sperrten den Parkplatz am Westfalenring am Donnerstagmorgen großräumig ab. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und LKA-Spezialisten rückten an. Die Kinder und Erzieher der DRK-Kita „Entdeckungsreich“ verließen die Gebäude. Warum? Wegen eines kennzeichenlosen Autos . . .

-awi-

Wegen eines grauen Audis ohne Kennzeichen auf dem Parkplatz am Lüdinghauser Westfalenring rückten am Donnerstagvormittag Polizei, Feuerwehr, Rettungssanitäter und zwei Sprengstoffspezialisten vom Landeskriminalamt an. Foto: awi

Wegen eines Autos ohne Kennzeichen auf dem Parkplatz am Lüdinghauser Westfalenring rückten am Donnerstagvormittag Polizei, Feuerwehr, Rettungssanitäter und zwei Spezialisten vom Landeskriminalamt (LKA) an. Zudem sind die Kinder und Erzieher der DRK-Kita „Entdeckungsreich“ evakuiert worden. Innerhalb einer Stunde waren die Kita-Gebäude menschenleer und der Parkplatz – bis auf einen weiteren Wagen neben dem verdächtigen Audi – fahrzeugfrei.

Ausgelöst hatte den Einsatz ein Anruf eines Anwohners. Er informierte gegen 8 Uhr die Polizei, dass ein kennzeichenloser Audi auf dem Vorplatz zum Stadion direkt neben der Kita stehe. Da es laut Polizeipressesprecher Sascha Kappel „Hinweise“ gegeben habe, „dass das Auto im Zusammenhang mit Straftaten steht“, sperrten die Beamten den Bereich großflächig mit Flatterband ab – „um sämtliche Spuren zu sichern“, ergänzte Kappel. Zusätzlich alarmierten sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst sowie die Kollegen vom LKA. Dann war Warten angesagt.

Gegen 11.30 Uhr rückten die Spezialisten aus Düsseldorf an und nahmen das Fahrzeug zunächst in Augenschein. Da sie nichts Auffälliges feststellten, sprengten sie ein Fenster des grauen Autos auf. Anschließend untersuchten sie das Innere des Wagens – und fanden auf dem Rücksitz Nummernschilder. Nach einer ersten Telefonrecherche war klar: Die Kennzeichen gehören nicht zu dem verdächtigen Fahrzeug.

Dennoch gaben die Einsatzkräfte um kurz nach 12 Uhr Entwarnung. Von dem Wagen gehe keinerlei Gefahr aus, hieß es. Und somit hoben sie die Sperrung auf.

Im Laufe des Nachmittags sei der Besitzer des Audis gefunden worden, teilte Polizeipressesprecherin Britta Venker mit: „Unsere ersten Vermutungen haben sich zum Glück nicht bestätigt.“

Die Entscheidung, die Kita-Kids samt ihrer Betreuer nach Hause zu schicken, haben die für die Einrichtung Verantwortlichen getroffen, erklärte DRK-Vorstand Christoph Schlütermann: „Die Leitung und die Erzieher haben richtig gehandelt. Das war eine rein prophylaktische Maßnahmen.“ Denn: Vorsicht sei stets das oberste Gebot. Und sobald das Team die polizeiliche „Vorwarnung einer möglichen Gefahr“ erreicht habe, hätte es besonnen und verantwortungsbewusst reagiert und gehandelt.

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