1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Luedinghausen
  6. >
  7. Sportareal statt Leezen-Stellplatz

  8. >

Park der Generationen

Sportareal statt Leezen-Stellplatz

Lüdinghausen

Landschaftsarchitekt Stephan Bracht stellte am Donnerstagabend im Bauausschuss die Pläne für den Park der Generationen im Bereich der Villa Westerholt vor. Die Politik begrüßte das Ergebnis ausdrücklich.

Peter Werth

Landschaftsarchitekt Stephan Bracht (kl. Foto) stellte im Bauausschuss die Pläne für den Bereich „Rings um die Stever“ – Park der Generationen – im Bereich der Villa Westerholt vor. Foto: awi

Zunächst hob Stephan Bracht die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern des Seniorenbeirats, des Canisianums sowie des Krankenhauses hervor. Dann stellte der Landschaftsarchitekt aus Münster am Donnerstagabend den Politikern im Bauausschuss das Ergebnis dieser konstruktiven Überlegungen und Gespräche für den Bereich „Rings um die Stever“ mit seinem dort anzusiedelnden Park der Generationen vor. Der soll auf dem Grünareal zwischen Steverufer und Villa Westerholt realisiert werden. Eine Fläche, die derzeit noch vorwiegend als Stellplatz für die Leezen der Cani-Schüler genutzt wird.

Auf dem Gelände soll neben zwei sogenannten Aktivitätsbereichen eine Picknick- und Liegewiese entstehen, erklärte der Planer. Die Gerätschaften in den beiden sportiven Arealen sollen für Jung und Alt gleichermaßen geeignet sein. Vor der Villa Westerholt ist zudem ein bühnenähnliches Element geplant, das von der Musikschule ebenso genutzt werden kann wie vom Canisianum. Die bestehende Holzbrücke der Heinrich-Hürfeld-Stiege entfällt, ihr Standort wird versetzt, sodass eine unmittelbare Anbindung an das Kirchengelände St. Felizitas entsteht. Dies, führte Bracht aus, sei „ein wichtiger Baustein für die Wegeverbindung in Richtung Krankenhaus, Friedhof und Berufskolleg“. Über eine Stufenanlage im Uferbereich gegenüber dem Krankenhaus müsse noch intensiver geredet werden, so der Planer. Da seien Bedenken wegen des Lärmschutzes nicht ausgeräumt. Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2022 ins Visier genommen. Bis dahin müsse auch ein neuer Standort für das Mahnmal gefunden werden. Die Förderanträge würden Ende September gestellt.

Bei den Politikern stießen die Pläne auf einhellige Zustimmung. Die SPD trage „die Planungen vollinhaltlich mit, weil das ein weiteres Highlight für Lüdinghausen sein wird“, erklärte etwa Michael Spiekermann-Blankertz (SPD).

Startseite