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Rechtsstreit um Pfusch am Hallenbad beigelegt

Stadt erhält 1,9 Millionen Euro

Lüdinghausen

Der langjährige Rechtsstreit um Baumängel am Klutensee-Bad, der sogar den Bundesgerichtshof beschäftigt hat, ist beigelegt. Im Rahmen eines Vergleichs erhält die Stadt Lüdinghausen von der beklagten Baufirma 1,9 Millionen Euro. das hat das Landgericht in Ravensburg jetzt entschieden.

Von Peter Werth

Deutlich erleichtert sind Bürgermeister Ansgar Mertens (l.) und der Beigeordnete Matthias Kortendieck, dass der Rechtsstreit um die Baumängel am Klutensee-Bad beigelegt ist. Seit 2014 hat er die Gerichte bis hin zum Bundesgerichtshof beschäftigt. Foto: Peter Werth

Die sprichwörtlichen Mühlen der Justiz mahlen langsam. Und so ist auch zu erklären, dass der Rechtsstreit der Badgesellschaft Lüdinghausen – als stadteigener Träger des Klutensee-Bades – mit einer Baufirma erst nach einem siebenjährigen Verfahren zum Ende gelangt ist. 1,9 Millionen Euro hat jetzt das Landgericht Ravensburg der Stadt zugesprochen. Diese Summe muss das Unternehmen aus Baden-Württemberg zahlen. Der Grund: mangelhafte Bauausführung bei Umbau, Erweiterung und Sanierung des Hallenbades im Jahr 2005. Der Betrag ist das Ergebnis eines vor Gericht erzielten Vergleichs.

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