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Hochwasserkatastrophe

Stadt ruft Bürgerschaft zum Spenden auf

Lüdinghausen

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe wünscht sich die Stadtverwaltung Lüdinghausen von ihren Bürgerinnen und Bürgern. „Viele haben ihre Existenz verloren“, betont Beigeordneter Matthias Kortendieck.

Eine ganze Hausfassade wurde durch die Fluten des Nahmerbach in Hagen herausgespült. Im weiteren Verlauf ist das Dach in Teilen eingestürzt. Foto: dpa/Alexander Forstreuter

Die Stadt Lüdinghausen ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die von den Starkregenereignissen betroffenen Städte und Gemeinden mit Spenden zu unterstützen. „Die Bilder aus den Gebieten machen uns alle sehr betroffen“, erklärte der Beigeordnete Matthias Kortendieck. „Viele Menschen haben ihre gesamte Existenz verloren und sind in besonderem Maße auf Unterstützung angewiesen.“

Auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe werde eine Übersicht über die betroffenen Städte und Gemeinden mit den jeweiligen Kontaktmöglichkeiten zu den Behörden und Initiativen vor Ort angeboten, erklärt die Stadt Lüdinghausen in einer Pressemitteilung und bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich auf dieser Internetseite zu informieren und sich eine Kommune beziehungsweise Hilfsorganisation für eine Spende auszusuchen. „Wir würden uns über eine große Hilfsbereitschaft seitens der Bürgerschaft sehr freuen“, so Kortendieck. „Jede kleine Spende hilft den Betroffenen.“

Bei Sachspenden unbedingt vorab informieren

Möglich ist auch eine Spende an die Aktion „NRW hilft“, die aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen besteht. Gemeinsam mit der Landesregierung sollen mit der Aktion Geldspenden für die betroffenen Regionen und Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden. Das Spendenkonto ist erreichbar unter: NRW hilft, IBAN: DE05 3702 0500 0005 0905 05, Bank für Sozialwirtschaft.

Die Lüdinghauser Stadtverwaltung schließt sich der Bitte des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an, nicht auf eigene Faust in die betroffenen Gebiete zu fahren, um zu helfen. „Wenn Sie beabsichtigen, Sachspenden zu geben, klären Sie dies unbedingt vorab mit den betreffenden Organisationen und Initiativen ab, da viele Einrichtungen inzwischen bereits einen Annahmestopp für Sachspenden ausgesprochen haben.“

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