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Stadt: Kampagne könnte in der zweiten Jahreshälfte laufen

Stadtradeln wird verschoben

Lüdinghausen

Der Start der Aktion Stadtradeln kann in diesem nicht am 1. Mai erfolgen – Corona lässt grüßen. Derzeit bemühen sich die Verantwortlichen, einen Termin in der zweiten Jahreshälfte abzustimmen.

wn

Der Radverkehrsbeauftragte Bastian Spliethoff ist ein begeisterter Radfahrer, der jetzt – wie viele andere – warten muss, bis die Aktion Stadtradeln 2020 starten kann. Foto: Stadt Lüdinghausen

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation kann die Kampagne Stadtradeln nicht wie in den vergangenen Jahren am 1. Mai starten. Aktuell gehen die Koordinatoren im Kreis Coesfeld davon aus, dass die Aktion nicht komplett abgesagt werden muss, sondern in die zweite Jahreshälfte verschoben werden kann, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

Die Kreisverwaltung versuche derzeit, einen Ausweich-Termin im Herbst abzustimmen. Aus diesem Grund sind aktuell auch noch keine Anmeldungen möglich.

Die bundesweite Fahrradkampagne des Klimabündnisses für mehr Klimaschutz und nachhaltige Mobilität habe sich in den vergangenen Jahren auch in Lüdinghausen großer Beliebtheit erfreut. Viele Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Unternehmen, Vereine und Stadtverordnete haben sich beteiligt und gemeinsam viele Kilometer erradelt.

Im vergangenen Jahr wurden durch den Umstieg auf das Rad im Vergleich zum Auto 18 Tonnen Kohlendioxid (CO) eingespart. „Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz und freuen uns schon darauf, bei der nächsten Stadtradeln-Aktion wieder unser Bestes zu geben“, so der städtische Radverkehrsbeauftragte Bastian Spliethoff laut Mitteilung.

Bei der Siegerehrung 2019 belegte die Stadt Lüdinghausen mit insgesamt zurückgelegten 127 380 Kilometern kreisweit den zweiten Platz. 593 aktive Radler in 44 Teams hatten sich an der Kampagne beteiligt.

Nobelpreisträger Albert Einstein hat einmal gesagt: „Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“ Hierzu stellt Bürgermeister Richard Borgmann fest: „Gerade eine solche Vorwärtsbewegung brauchen wir in dieser so von der Pandemie beherrschten Zeit.“

Sobald ein Ausweichtermin feststeht oder es andere Neuigkeiten zum Stadtradeln gibt, will die Stadt informieren.

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