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Abschlussfeier am St.-Antonius-Gymnasium

Talente in besonderen Zeiten

Lüdinghausen

Die 83 Abiturientinnen und Abiturienten des „Anton“ in Lüdinghausen entwickelten in Corona-Zeiten besondere Fähigkeiten und meisterten die Anforderungen mit großem Erfolg. Ein Jahrgang, der „über sich hinausgewachsen ist“, wie es bei Entlassfeiern anerkennend hieß.

Von Arno Wolf Fischer

Jubelt über die erfolgreichen Abschlüsse der Schullaufbahn: die Abiturientia des St.-Antonius-Gymnasiums. Foto: Arno Wolf Fischer

An der Schwelle eines neuen Lebensabschnitts stehen die 83 Abiturienten des St.-Antonius-Gymnasiums, die am Samstag die ersehnte Hochschulreife erhielten. Dass die Schülerinnen und Schüler dabei auf ein bewegtes Abschlussjahr zurückblicken konnten, wurde in den Redebeiträgen des Festaktes immer wieder deutlich. „Ich würde euch gerne Orden für Geduld, Tapferkeit und Toleranz verleihen“, betonte Pfarrerin Silke Niemeyer bereits beim Eröffnungsgottesdienst und Pastoralreferent Thorsten Neuhaus wies auf die zentrale Frage des Tages hin: „Heute geht es darum, was ihr mitnehmt. Was bleibt übrig?“

Die Entlassfeier am St.-Antonius-Gymnasium wurde unter freiem Himmel begangen. Foto: Arno Wolf

Eine Frage zu deren Beantwortung Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt einige Anregungen vorbringen konnte. So hätten die Abiturienten sich in der Pandemiezeit in besonderem Maße Fähigkeiten wie „Selbstorganisation, Verlässlichkeit und Erfindungsreichtum“ angeeignet.

Aus Sicht der Abiturientia blickten Jahrgangssprecher Jan Drees und Jarno Hellkuhl auf die vergangenen Schuljahre zurück. „Da wurde uns der Ernst der Lage bewusst“, wiesen die beiden mit einem Augenzwinkern auf den Übergang zur Oberstufe hin und fuhren fort: „Und dann kam Corona.“

Ein besonderer Dank ging schließlich an „Stufenmama und -papa“: Jahrgangsstufenleiter Linda Scheideler und Alexander Kallenbach, die ihren Schützlingen eine „gute Basis“ und eine „tolle Gemeinschaft“ attestierten. Kallenbach lobte: „Ihr seid über euch hinausgewachsen.“

Im Namen der Stadt überbrachte Bürgermeister Ansgar Mertens seine Glückwünsche und fasste zusammen: „Eine Reise endet und eine neue fängt an.“

Schulleiteierin Elisabeth Hüttenschmidt (v.l.) zeichnete Kimberly Sorgenfrei, Sarah Krause und Jarno Hellkuhl für ihr 1,0-Abitur aus. Foto: Arno Wolf

Nach Musikbeiträgen, sowohl von Schülern als auch von Lehrern, brach der große Moment an: Neben der feierlichen Verleihung der Zeugnisse konnten sich zahlreiche Schüler auch über zusätzliche Ehrungen freuen. So wurden unter anderem 16 bilinguale Zertifikate verliehen und auch in den MINT-Fächern hatten Schüler sich mit besonderen Leistungen hervorgetan. „Diese Ergebnisse können sich sehen lassen“, stellte Schulleiterin Hüttenschmidt mit Blick auf 33 Abschlüsse mit 1er-Durchschnitt und drei Zeugnisse mit der Traumnote 1,0 fest.

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