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Dorfentwicklungskonzept Seppenrade

Teure Halle schnell abgehakt

Seppenrade

Als Erweiterung zur Schulmensa soll ein multifunktionaler Raum auf dem Gelände neben der Turnhalle entstehen, der die Idee einer Mehrzweckhalle ablöst und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten bietet. Mit diesem multifunktionellen Gebäude kann auch der SV Fortuna Seppenrade gut leben.

Von Michael Beer

Stellten das DIEK-Projekt vor (v.l.): Marcus Engbert mit Sohn, Martin Flügel, Helmut Nottenkämper, Sonja und Jens Hochstrat. Foto: Michael Beer

Eine neue Sport- oder Mehrzweckhalle für Seppenrade, die viel Geld gekostet hätte, war zu Beginn des DIEK-Prozesses ein heiß diskutiertes Thema in Seppenrade. Bei der Projektvorstellung am Samstag in der Marien-Grundschule war das aber schnell abgehakt. Die Verantwortlichen, Martin Flügel als Schulleiter, Helmut Nottenkämper und Sonja Hochstrat vom SV Fortuna, Jens Hochstrat vom Tennisclub TC 77 und Marcus Engbert hatten in ihrer Arbeitsgruppe schnell festgestellt, dass die teure Halle keinen großen Nutzen für Schule und Sportverein erfüllt.

Flexible Raummöglichkeiten

„Die Schule mit ihren 260 Schülerinnen und Schülern kommt mit ihren Möglichkeiten bei der OGS und der Mensa, in der schon jetzt fast 130 Kinder täglich ihr Mittagessen erhalten, an ihre Grenzen. Zumal in einigen Jahren jedes Grundschulkind einen Anspruch auf diese Einrichtung hat“, sagte Martin Flügel. Als Erweiterung zur Schulmensa soll ein multifunktionaler Raum auf dem großen Gelände neben der Turnhalle entstehen, der die Idee einer Mehrzweckhalle ablöst und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für die Dorfgemeinschaft bietet. Diese Halle sollte neben einer Küche und Mensa mit flexiblen Raummöglichkeiten ausgestattet werden und als Treffpunkt sowie Begegnungsort für die Öffentlichkeit (nach Schulschluss) mit ihren Bewegungsräumen für verschiedene Sport- und Kursangebote fungieren. Aber nicht für Großveranstaltungen, wird extra betont. Mit diesem multifunktionellen Gebäude auf dem Schulgelände kann der SV Fortuna, bei dem noch über die Fusion mit dem Tennisclub TC 77 gesprochen wird, gut leben.

Bei den Fortunen stünde mit dieser Fusion der Bau von Tennisplätzen an. Vorgesehen sind auch die Anschaffung von Outdoorfitnessgeräten, der Bau einer überdachten Multi-Sportfläche und weiterer Geräte auf dem großen Sportgelände, um das Freizeitangebot für Familien und Jugendlichen im Dorf zu erhöhen.

Die Abschlussveranstaltung des DIEK-Projektes findet am 16. Januar um 19 Uhr im Heimathaus statt.

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