Sommerfest im Struck

Vogelschießen: Peter Höldtke ist treffsicher

Lüdinghausen

Das letzte Schießen auf die Vogelstange der Struckler gewann jetzt Peter Höldtke. Bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Struckheinms setzte er sich mit dem 239. Schuss durch.

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Peter Höldtke beendete mit dem 239. Schuss die Ära des vereinseigenen Schießstandes im Struck. Foto: IG Struck

Gleich zwei besondere Gründe nahmen die Struckler jetzt zum Anlass, ein großes Sommerfest zu feiern. Zum einen ist der Spatenstich des Struckhauses 30 Jahre her, außerdem wurde ein letztes Mal auf dem am 13. Juli 1970 in Dienst gestellten Schießstand der Interessengemeinschaft Struck geschossen. Nach einem kurzen Umzug, mit Unterstützung des Spielmannszuges Lüdinghausen, begrüßte der Vorsitzende André Schlierkamp die rund 150 Gäste.

André Schlierkamp

„Beachtlich ist, wie viele an der Vorbereitung, an der Planung und letztlich an dem Bau unseres Struckhauses beteiligt waren. Das Haus wurde vollständig in Eigenleistung errichtet und fast 4000 Arbeitsstunden wurden durch unsere Mitglieder investiert“, wird Schlierkamp in dem Pressetext zitiert. Ausdrücklich würdigte er die diese Gemeinschaftsleistung.

Am 28. April 1990 wurde das Struckhaus schließlich eingeweiht und ist seitdem das Zuhause des Strucks. Zudem wurde der letzte Holzvogel auf den Namen Reinhard getauft und im Handbetrieb hochgekurbelt. Das anschließende Vogelschießen beendete Peter Höldtke mit dem 239. Schuss und darf, neben dem Titel Struckhauskönig, auch für sich verbuchen, den letzten Schuss auf dem Schießstand getätigt zu haben.

Nach 48 Jahren haben die Struckler entschieden, ihren Schießstand außer Betrieb zu nehmen. Stetig steigende gesetzliche Anforderungen zum Betrieb von mobilen Schießständen sowie die in die Jahre gekommene Technik sind die Gründe dafür. Die Struckler ließen ihr Sommerfest in den späten Abendstunden ausklingen.

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