Ausstellung in der Burg Lüdinghausen

Was übrig bleibt nach Gewalt und Zerstörung

Lüdinghausen

Die Ausstellung mit Werken der Künstlerin Christine Westenberger wird am Sonntag (8. September) eröffnet. Sie findet in der Burg Lüdinghausen statt.

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Werke der Künstlerin Christine Westenberger sind ab Sonntag (8. September) in der Burg Lüdinghausen zu sehen. Foto: KAKTuS

Nachdem am vergangenen Sonntag die Ausstellung „Minnesänger der Farben“ in der Burg Lüdinghausen zu Ende ging, eröffnet das Kunstteam des KAKTuS Kulturforums am Sonntag (8. September) um 11 Uhr die nächste Ausstellung unter dem Titel „Der harte Kern“ mit Werken der Künstlerin Christine Westenberger.

Vorliebe für große Formate

Westenberger, Meisterschülerin von Prof. Hermann-Josef Kuhna, beschäftigt sich in ihren Bildern mit der Vergänglichkeit der Dinge und der Frage, was übrig bleibt nach Gewalt und Zerstörung. Entsprechend doppeldeutig ist der Titel ihrer Ausstellung, heißt es in einer Pressemitteilung. Da sind die Reste ausgebrannter Häuser oder Industrieanlagen, aber sie sind nur noch Strukturelemente neuer abstrakter Bilder, die auch durch ihre abgestimmte Farbgebung wirken. Dabei liebt Christine Westenberger die großen Formate, die für die großen Ausstellungswände in der Burg Lüdinghausen besonders geeignet sind.

Zur Vernissage kommt der Performancekünstler Robert Reschkowski aus Düsseldorf. Für die musikalische Umrahmung sorgt Sophia Hegewald aus Köln auf der Oboe.

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