Gottesdienste für Gläubige und Ungläubige

Weitere Fragen zum Glaubensbekenntnis

Lüdinghausen

Die Premiere Anfang des Jahres war auf große Resonanz gestoßen, deshalb setzt die evangelische Gemeinde ihre Reihe „Gottesdienste für Gläubige und Ungläubige“ jetzt fort – mit der Sommerfolge. Diesmal wendet sich Pfarrerin Silke Niemeyer dem zweiten Artikel des Glaubensbekenntnisses zu.

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In der evangelischen Kirche in Lüdinghausen findet der Auftaktgottesdienst der Reihe statt.  Foto: Anne Eckrodt

Am 11. August (Sonntag) startet die Evangelische Kirche in Lüdinghausen die Sommerfolge der „Gottesdienste für Gläubige und Ungläubige“.

Die Premiere war Anfang des Jahres bereits auf große Resonanz gestoßen, wie es in einer Ankündigung von Pfarrerin Silke Niemeyer heißt. Dabei ging es um das Glaubensbekenntnis: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer“. Die Fragen lauteten: Kann man von aufgeklärten Menschen verlangen, vom Vatergott zu sprechen, ohne Frauen zu diskriminieren? Kann man vom Allmächtigen sprechen angesichts allgegenwärtiger Kriege und Katastrophen? Kann man vom Schöpfer sprechen, da man von Urknall und Evolution weiß?

Schöpfer oder Urknall und Evolution?

Diesmal wendet sich Pfarrerin Niemeyer dem zweiten Artikel des Glaubensbekenntnisses zu, in dem es um das „Ich glaube an Jesus Christus“ geht. „Geboren von der Jungfrau Maria“ – wer glaubt denn sowas? Und wie soll man das „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“ verstehen? Früher hieß es noch „abgestiegen zur Hölle“. Gibt es eine Hölle? Wie steht es drittens mit der Aussage, dass Christus wiederkommen wird, „zu richten die Lebenden und die Toten“? „Haben diese Aussagen noch eine Chance von Menschen geglaubt zu werden, ohne zuvor den Verstand auszuschalten? Wenn ja, wie?“, heißt es weiter im Pressetext.

Die Gottesdienste finden an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen in den drei Kirchen der Gemeinde statt:

► 11. August (Sonntag), 10 Uhr, evangelische Kirche in Lüdinghausen, Klosterstraße 1: „Geboren von der Jungfrau Maria“.

► 18. August (Sonntag), 10 Uhr, Auferstehungskirche in Seppenrade, Dattelner Straße 14: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“.

► 25. August (Sonntag), 10 Uhr, Kreuzkirche in Nordkirchen, Bergstraße 34: „Er wird kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“.

Die Liturgie wird in verkürzter und einladender Form gestaltet. Eingeladen sind alle Interessierten, auch diejenigen, die die Predigt hören wollen, aber die Liturgie nicht mitfeiern möchten.

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