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Nacktfotos, „Dickpics“ und co.

„Sexting“: Wenn aus Spaß unter Jugendlichen bitterer Ernst wird

Lüdinghausen

Die Zahlen schockieren: Es gibt immer mehr minderjährige Tatverdächtige im Bereich Kinderpornografie. Das spiegelt nicht nur die Statistik der Polizei wider, sondern beobachten auch die Schulsozilarbeiter der weiterführenden Lüdinghauser Schulen.

Von Annika Wienhölter

Es ist schnell passiert: In einem unbedachten Moment lässt sich ein Mädchen von einem Jungen überreden, ihm ein intimes Fotos von sich per Smartphone zu schicken – und schon ist das Bild im Umlauf. Das ist nicht nur unangenehm fürs Opfer, sondern vor allem eines: eine Straftat. Denn sowohl das Verbreiten als auch das Besitzen kinder- und jugendpornografischer Dateien ist verboten. Foto: colourbox.de

Das ist kein Kavaliersdelikt – ganz im Gegenteil: Wenn Kinder und Jugendliche freizügige Fotos oder Videos von sich selbst oder von Gleichaltrigen machen und verschicken, handelt es sich um eine Straftat. Zumindest wenn das nicht einvernehmlich passiert. Und dann wird das, was anfangs als Spaß gedacht ist, ganz schnell bitterer Ernst. Für alle Beteiligten. „Sexting“ lautet das Stichwort, wobei der Begriff die Wörter „Sex“ und „texting“ kombiniert. Gemeint ist das Austauschen selbst erstellter intimer Dateien – oftmals unter Minderjährigen.

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